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Da gibt's doch was von Guerillapharm!

Bild: LGBTI Support Center

Coole Aktion gegen LGBTI-Feindlichkeit in Nordmazedonien: Unbekannte klebten Plakate für das fiktive Medikament "Homophobiol".

Die Regenbogen-Pille heile "schwerste Fälle von Homophobie und Transphobie", heißt es auf den Riesenpostern, die an drei verschiedenen Orten in der 72.000-Einwohner-Stadt Bitola auftauchten. Das LGBTI Support Center in der Hauptstadt Skopje postete mehrere Fotos auf seiner Facebook-Seite, mehrere Medien des Landes berichteten. Wer hinter der Guerilla-Aktion steckt, ist bislang unklar.

Nordmazedonien liegt im aktuellen Ranking von ILGA Europe, dem Rainbow Index, auf Platz 40 von 49 europäischen Ländern (queer.de berichtete). Im vergangenen Jahr fand in Skopje erstmals eine CSD-Demonstration statt, die von Pfiffen und Gegenprotesten begleitet wurde (queer.de berichtete). Rund 65 Prozent der Bevölkerung sind orthodoxe Christen, 34 Prozent Muslime.

Gleichgeschlechtliche Paare werden in dem südosteuropäischen Binnenstaat bislang rechtlich nicht anerkannt. Im vergangenen Jahr hatte der EU-Beitrittskandidat allerdings ein Antidiskriminierungsgesetz verabschiedet, das die Merkmale sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität umfasst. (cw)



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05. Februar 2020
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