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Klappen zu Kunstwerken!

Das Pissoir am Münchner Holzplatz, ein ehemaliger beliebter Cruising-Ort, ist jetzt ein Denkmal für drei Männer, die im Glockenbachviertel gewohnt und es geprägt haben: Freddie Mercury, Rainer Werner Fassbinder und Albert Einstein.

Der berühmte Nobelpreisträger Einstein (1879-1955) verbrachte einst seine Kindheit in München und besuchte sowohl die Petersschule am Sendlinger Tor als auch ab 1888 das Luitpoldgymnasium in der Müllerstraße.


Der junge Albert Einstein (Bild: Forum Queeres Archiv München e.V. / twitter)

Der queere Regisseur Rainer Werner Fassbinder (1945-1982) entwickelte ebenfalls in der Müllerstraße im Jahre 1966 sein Konzept des Antitheaters und wohnte selbst später in der Reichenbachstraße 12.


Rainer Werner Fassbinder (Bild: Forum Queeres Archiv München e.V. / twitter)


Und auch Freddie Mercury (1946-1991) verbrachte einige Jahre in München und zeitweise im Glockenbachviertel. Der Leadsänger der Gruppe Queen wohnte zwischen 1979 und 1985 u.a. in der Pestalozzistraße direkt beim Holzplatz und genoss laut Zeitzeugen das schwule Partyleben.

Die Idee für die Umgestaltung des denkmalgeschützten Klohäuschens, das bereits seit den Neunzigerjahren außer Betrieb ist, hatten der Künstler Martin Arz und der Wirt Thomas Zufall schon vor einiger Zeit. Im vergangenen Jahr gaben der Bezirksausschuss 2 Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt und das Münchner Kulturreferat der Landeshauptstadt endliches grünes Licht. Am Mittwoch wurde "The Pissoir" eingeweiht. (cw)



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#1 Ralph
  • 14.02.2020, 13:02h
  • Da bin ich mal gespannt, ob sich dieses Kunstwerk hält. Bisher war der Pavillon, letzter seiner Art in der Isarvorstadt und ungenannterweise auch Denkmal für schwules Criusing in der Verfolgungszeit, ewiges Ziel von Schmierereien. Ich werde den Fortgang bei jedem meiner zahlreichen München-Aufenthalte überprüfen.
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