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Magnus-Hirschfeld-Platz vollendet

Bild: Fliederlich e.V.

In Nürnberg wurde am Mittwoch die Neugestaltung des Magnus-Hirschfeld-Platzes gefeiert. Neben einer Regenbogenbank erinnert nun u.a. eine Gedenkkugel an die lesbischen NS-Opfer.

Der zuvor namenlose Platz am Sterntor war bereits im vergangenen Jahr nach dem Sexualwissenschaftler und Pionier der deutschen Homosexuellenbewegung benannt worden (queer.de berichtete). Bereits sei 2013 gibt es dort eine Erinnerungsstele.

Ein neugestaltetes Pflanzbeet beherbergt nun einen steinernen Winkel für die schwulen Opfer sowie eine Steinkugel, die an die lesbischen Opfer der NS-Zeit erinnert. Auch dieses Mal nahm Nürnbergs Bürgermeister Christian Vogel (SPD) die Zeremonie vor. Unterstützt wurde er von Bastian Brauwer, dem Vorsitzenden des Fördervereins CSD Nürnberg. Beide bedankten sich in einer kurzen Rede bei allen Beteiligten für die erfolgreiche Umsetzung der Gestaltung.

Besonderes Highlight des neugestalteten Magnus-Hirschfeld-Platzes ist eine regenbogenfarbig gestaltete Sitzbank. Es ist die erste derartige Bank in Bayern.

Das 1897 von Magnus Hirschfeld in Berlin gegründete Wissenschaftlich-humanitäre Komitee, das als erste Organisation die Streichung des Paragrafen 175 forderte, hatte auch in Nürnberg eine Anhängerschaft. Die Mitglieder trafen sich regelmäßig im Verein "Silhouette". In der Weimarer Republik hatte der in Nürnberg von den Nationalsozialisten verlegte "Stürmer" Hirschfeld als ein Lieblingsopfer mehrfach ins Visier genommen und zu seinem Exil ab 1932 beigetragen. (cw)



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05. März 2020
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