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Meilenstein für trans Menschen in Argentinien

Mit Diana Zurco moderiert erstmals eine trans Frau die tägliche Haupt-Nachrichtensendung in Argentiniens öffentlich-rechtlichem Fernsehsender "Television Publica".

Für das südamerikanische Land, in dem die durchschnittliche Lebenserwartung von trans Frauen nur 41 Jahre beträgt, ist die TV-Präsenz der 40-Jährigen ein Meilenstein. "Meine Anwesenheit fordert die Gesellschaft heraus", meinte Zurco in einem Interview zu ihrem neuen Job als Co-Moderation der Primetime-News.

Sie hoffe jedoch, über kurz oder lang Vorurteile und Diskriminierungen gegenüber trans Menschen abbauen zu können: "Es ist eine Einladung an die Gesellschaft, die sagt: Das bin ich, und es gibt noch viel mehr Menschen wie ich. Wir sind begabt, wir können lernen, wir können uns bilden, und wir können Fernsehzuschauern mitteilen, was in unserem Land passiert."

Bereits seit 2012 kann jede Person in Argentinien selbständig entscheiden, ob sie im Reisepass oder der Geburtsurkunde als Frau oder Mann eingetragen wird (queer.de berichtete). Dennoch sind viele trans Frauen noch immer gezwungen, sich zu prostituieren.

Auch Diana Zurco wäre nach eigenen Angaben beinahe Sexarbeiterin geworden, machte jedoch nach dem Besuch einer katholischen Schule eine Ausbildung zur Friseurin, bevor sie erst in einem Büro arbeitete und dann vor acht Jahren eine Karriere als Ansagerin begann. (cw)



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