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Georgine bei der Feuerwehr

Ein halbes Jahr nach ihrem öffentlichen Coming-out als trans war WDR-Studioleiterin Georgine Kellermann erstmals wieder vor der Kamera zu sehen.

Für den historischen Moment am Montag in der "Lokalzeit Ruhr" hatte sich die 62-Jährige ein nicht ganz so weltbewegendes Thema ausgesucht: Per Live-Schalte von der Hauptfeuerwache in Bochum berichtete Kellermann über die abgesagte Premierenfeier für die dritte Staffel der WDR-Doku "Feuer & Flamme" und unterhielt sich dazu mit zwei Feuerwehrmännern. Den gesamten Beitrag kann man sich noch bis Ende des Monats in der WDR-Mediathek anschauen.

Auf Twitter postete Georgine Kellermann am Dienstag ein Bild ihres Auftritts und schrieb dazu: "Das erste Mal", zusammen mit zwei Blumen-Symbolen und vier tanzenden Emoji-Frauen in Heels. Der Tweet erhielt bislang fast 7.000 Likes.

Kellermann machte als Mann Karriere beim WDR, stand u.a. als Reporter sowie Korrespondent in Washington und Paris vor der Kamera. Im vergangenen September fasste die derzeitige Leiterin des WDR-Studios Essen im Urlaub den Entschluss, sich als trans zu outen. Seitdem geht sie jeden Tag als Chefin zur Arbeit.

Die Entscheidung habe sie nie bereut: "Ich bin frei. Ich bin sehr viel ruhiger geworden. Ich bin eine glückliche Frau geworden", erklärte Kellermann im Dezember in einem Interview mit ihrem Sender. "Und ich bekomme auch Rückmeldungen: Leute die sagen, du siehst großartig aus. Da freue ich mich richtig drüber." (cw)



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