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Noch ist Polen nicht verloren

Bild: Pamela Porwen

Mit gestellten Hochzeitsfotos von realen lesbischen und schwulen Paaren antwortet die polnische Modefotografin Pamela Porwen auf die Ausrufung "LGBT-freier Zonen" in ihrem Heimatland.

Für ihre empathische Serie mit dem Titel "Homosexuelle Hochzeiten" hat die in Warschau lebende Künstlerin prominente Lesben und Schwulen vor ihre Kamera geholt - wie die beiden Influenzerinnen Karolina Brzuszczyńska und Agnieszka Skrzeczkowska oder die Blogger Jakub Kwieciński und Dawid Mycek.



"Ich wollte zeigen, dass Homosexuelle Menschen sind, keine Ideologie", erklärte Porwen zu ihrem Fotoprojekt. "Menschen, die sich lieben und für immer zusammenbleiben wollen." Die Serie sei auch als Protest gegen die fehlende rechtliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Paare gedacht: Im EU-Mitgliedsland Polen können Lesben und Schwule bis heute nicht einmal eine eingetragene Partnerschaft eingehen.

Damit die Hochzeits-Porträts so authentisch wie möglich erscheinen, bat Pamela Podwen die beteiligten Paare, sich beim Shooting ganz natürlich zu verhalten. "Ich wollte nur die Protagonisten und ihre Gefühle in den Vordergrund stellen", so die Fotografin. Die Schwarzweiß-Aufnahmen habe sie aus rein ästhetischen Gründen gewählt.

Ursprünglich sollte die komplette Serie ab Ende April in der Warschauer Monopol Art Gallery zu sehen sein. Aufgrund der Corona-Situation wurde die Eröffnung der Ausstellung jedoch auf unbestimmte Zeit verschoben. (cw)



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#1 IngoAnonym
#2 zundermxeAnonym
  • 02.04.2020, 13:31h
  • Eine schöne und gelungene Art zu zeigen, dass es eben das eine Polen nicht gibt und uns immer wieder Nachrichten erreichen, die das belegen. Die Hasser in Regierung und Kirche werden es niemals erreichen, dass Menschen frei denken, entscheiden und l(i)eben.

    Klar ist aber auch, dass es für uns Queers bspw in Deutschland schon sehr viel Vorstellungskraft benötigt um zu erahnen, wie viel mehr Mut und Kraft ein queeres Leben in diesem Polen benötigt.
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