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Witzig-genial oder total daneben?

Inmitten der Corona-Pandemie hat die US-Modemarke Marek+Richard eine queere Mundschutz-Kollektion herausgebracht - die Reaktionen sind sehr gespalten.

Beim Spazierengehen oder Einkaufen dürften die insgesamt acht Atemschutzmasken aus Neopren zumindest für Aufmerksamkeit sorgen, wurden sie doch mit teilweise recht vulgären Bezeichnungen wie "Cum Whore", "Cunt", "Slut", "Daddy's Boy" oder "Mask 4 Mask" bedruckt. Im Onlineshop von Marek+Richard werden sie zum Preis von jeweils 16,50 US-Dollar (15,27 Euro) angeboten.

Während einige Prints bereits vergriffen sind, gab in sozialen Netzwerken neben wahren Begeisterungsstürmen auch heftige Kritik an der Kollektion. Mehrere User warfen dem schwulen Label vor, das Coronavirus als Marketingmöglichkeit für Profit zu nutzen. "Die Menschen sterben, und Sie sind nur darum besorgt, jetzt trendy zu bleiben? Widerlich!", lautete ein Kommentar.

Die Masken seien satirisch gedacht, verteidigte sich Unternehmenschef Robbie Richard in einer Stellungnahme gegenüber dem Magazin "Out". "Unsere Marke ist dafür bekannt, die Welt durch eine campe und manchmal komödiantische Brille zu sehen, um die Menschen zum Lachen zu bringen oder sie zumindest kurzzeitig von dem Chaos abzulenken, das uns im Moment umgibt." Zudem leide Marek+Richard wegen der Pandemie selbst unter starken Umsatzeinbußen und sei gerade jetzt auf die Unterstützung der Community angewiesen.

Richard kündigte gegenüber "Out" an, eine nicht genannte Anzahl von Masken an bedürftige Personen zu spenden, um so den Kampf gegen das Virus zu unterstützen. "Natürlich ohne Aufdruck", ergänzte er.

Bereits vor vier Jahren hatte Marek+Richard wegen eines unstrittenen Tanktops mit der Aufschrift "No Fats No Fems" einen Shitstorm geerntet (queer.de berichtete). (cw)



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#1 Homonklin_NZAnonym
  • 03.04.2020, 12:40h
  • Weiß nicht so recht, als Fan von Masken im Zusammenhang mit Fetisch hätte man sich was Cooleres vorgestellt, als mit Schimpfworten bedruckte Masken.

    Hier wäre das dann analog wahrscheinlich "Schwuchtel" oder "Sau" und sowas geworden. Die Art habe ich auch nie verstanden, weil man sich auf der einen Seite aufregt, diese Ausdrücke seien ultrahomophob, und dann soll man mit dem Zeugs im Gesicht herumlaufen. Huh?

    Im Zweifelsfall für die Snowboardmaske!
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