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Ostergrüße von Sam und Rafi

Das schwule RTL-Traumpaar Rafi Rachek ("Bachelor in Paradise") und Sam Dylon ("Prince Charming") ist noch immer zusammen - und demonstriert zu Ostern die Kraft von Liebe und Coming-out.

Am Sonntag postete Rafi auf seiner Instagram-Seite nach langer Zeit wieder mal ein Pärchenfoto, das die beiden Männer ganz verliebt auf einer bunten Blumenwiese zeigt. "Ich habe meinen Osterhasen gefunden", schrieb der 30-Jährige zu dem Bild, auf dem er aus der Hand von Sam an einem Schokohasen knabbert.

Weiter heißt es in Rafis romantischem Ostergruß: "Das Wichtigste ist, dass wir jemanden an unserer Seite haben, der jeden Moment doch zu etwas ganz Besonderem macht. Seid so wie ihr möchtet, und liebt den Menschen, der euch erfüllt."

Als Rafi Rachek und Sam Dylon ihre Beziehung im vergangenen Dezember öffentlich machten, glaubte manche noch an einen PR-Stunt. Nur wenige Wochen zuvor hatte sich Rachek in der RTL-Kuppelshow "Bachelor in Paradise" als schwul geoutet, nachdem er in den ersten Folgen (und ein Jahr zuvor in "The Bachelorette") noch einen Hetero-Macho mimte. Sam Dylon wiederum war parallel Kandidat in der im RTL-Streamingportal TVNOW gezeigten Sendung "Prince Charming". (cw)



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#1 RuferInDerWuesteEhemaliges Profil
  • 15.04.2020, 08:03h
  • "Seid so wie ihr möchtet":

    Seufz. Und wieder so ein Bullshit.
    "Ich möchte schwul sein, also bin ich es"?
    "Ich möchte nichtbinär sein, also bin ich es"?
    "Ich möchte lesbisch sein, also bin ich es"?
    "Ich möchte trans sein, also bin ich es"?

    Es müsste anhand solcher Beispielsätze irgendwann doch endlich mal jedem_jeder klar werden, dass man nicht ist, wie man MÖCHTE, sondern wie man IST.

    Es ist KEINE Willensentscheidung, schwul, NB, lesbisch, trans, bi oder sonstwas zu sein. Ich kann mich auch nicht mal eben von heute auf morgen umentscheiden, weil ich dann gerade eben mal anders sein "möchte". Das funktioniert so nicht.

    Diese gut gemeinte, aber schlicht unlogische Ausdrucksweise ist genauso falsch wie das gerne verwendete "Lieb' doch, wen du willst". Es ist eben KEINE Willensentscheidung, ob ich Männer, Frauen oder Andere liebe.

    Solche Formulierungen öffnen der irrigen Ansicht Tür und Tor, unsere sexuelle Orientierung oder unsere geschlechtliche Identität seien unsere freie Entscheidung und somit moralisch bewertbar, genauso, wie ich mich dafür oder dagegen entscheide, einer Religion anzugehören, ein Verbrechen zu begehen, ein Eis zu essen oder sonstwas.

    Liebe Leute, werdet Euch doch bitte im klaren darüber, was Ihr mit solchen sprachlichen Unsinnigkeiten anrichtet. So nett sie gemeint sind, so verheerend kann ihre Wirkung sein.

    Erst denken (auch über die Konsequenzen nachdenken), dann sprechen. Das hat noch kaum jemandem geschadet - ganz im Gegenteil.

    Und nein, das ist keine Lappalie, und doch, ich stelle mich so an! Sprache formt das Denken, und das Denken formt die Realität. Und wir brauchen uns nicht zu wundern, dass es Menschen gibt, die Konversions"therapien" etc. fordern, solange wir selbst so einen Unsinn daherreden, der diese Einstellung unbedacht befeuert.
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