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Das Comeback der Chaps

Bild: Levi's

Der Jeans-Multi Levi Strauss & Co. überrascht in diesem Jahr mit der wohl ungewöhnlichsten Pride-Kollektion - im Angebot sind auch untenrum offene Chaps.

Die Beinkleider, bei denen Schritt und Hintern freiliegen, wurden ursprünglich aus Leder gefertigt und von Cowboys beim Reiten getragen. Seit den Siebzigerjahren erfreuten sich Chaps - u.a. dank des schnellen "Zugriffs" auf erregbare Körperteile - auch in der schwulen Lederszene großer Beliebtheit. In letzter Zeit sah man das Kleidungsstück jedoch eher selten in der Community.

Die Jeans-Chaps von Levi's sind zum Preis von 119,95 Euro bereits im deutschen Onlineshop erhältlich. "Dies ist keine gewöhnliche Pride-Kampagne", heißt es dort. "Wir stellen dir eine Reihe von Kleidungsstücken, wie T-Shirts, Jacken, Accessoires und Chaps (ja, richtig gehört: Chaps!), vor, die von Leuten wie du und ich getragen werden und von iO eingefangen wurden, inspiriert von der Belastbarkeit und Schönheit einer Community, die sich gegen institutionelle Ungerechtigkeiten ausspricht."

Die achte Pride-Kollektion von Levi's besteht nur aus Unisex-Produkten und steht unter dem Motto "Use Your Voice" (Nutze deine Stimme). Der komplette Reinerlös geht an den LGBTI-Verband OutRight Action International. Mehr Eindrücke zu Kollektion und Kampagne mit iO Tillett Wright gibt ein Video des Unternehmens:



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#1 Pink FlamingoAnonym
  • 05.06.2020, 15:03h
  • Oh nein, Bitte nicht. Das sieht ja grauenhaft aus bei zu dünnen Beinen und einen flachen Hintern. Das Bild spricht Bände. Ich bin wahrlich kein Lederfetischist. Doch in Chaps gehören muskulöse Oberschenkel und ein ansehnlicher Hintern. Meine Meinung.
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#2 Homonklin_NZAnonym
  • 06.06.2020, 01:39h
  • Hat mir nie gefallen, dieser Cowboy-Stil. Ich bin zwar ausgeprägter Leder-und Multimaterial-Fertischist, aber war auch nie in einer Lederszene.
    Hätte man den Typ in eine chice Vanucci oder Alpinestars Motorradkombi gesteckt, dann ...
    oder Lederjogginanzug mit Hoodie als Oberteil und solche Adidasstreifen, das wär mal was. In Echtleder ist das kaum zu leisten und der Kunstlederkram taugt nix.
    Mode ist wohl einfach was für andere Leute.
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#3 Pink FlamingoAnonym
  • 06.06.2020, 15:05h
  • Antwort auf #2 von Homonklin_NZ
  • Nur einmal hatte ich, und das ist schon sehr,sehr lange her, in Toms i.Berlin v.d.Wende, einen Bildschönen Mann gesehen in schwarzen Leder Chaps und sein blanker Knackarsch war zum Anbeißen schön. Und in San Francisco verschlug es mich mal in eine Schwule Country Bar mit hart dreinblickenden Kerlen. Die meisten davon trugen echte Cowboy Kleidung mit Chaps. Fast hätte ich mir auch welche zugelegt;-)
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#4 Homonklin_NZAnonym
  • 07.06.2020, 04:51h
  • Antwort auf #3 von Pink Flamingo
  • Hat wahrscheinlich viel damit zu tun, wie man aufwächst. Als Junge gefielen mir die sportlichen Jetpiloten, Taucher und Motorradfahrer. Ein Cousin ist Rennen gefahren, die Klamotten waren windschnittig und bunt.
    Western war nie meins, weil die Indianer da immer schlecht bei weg kamen.
    Aus Santa Barbara kannte ich einen jungen Polizisten. Der sah in seinem Motorradoutfit auch unglaublich toll aus, Und die Sommersprossen, er hatte so ein Lächeln! Hatte nur Augen für die vollbusige Seite der Menschheit.
    Bin viel in Jet-Klamotten rumgerannt, bis die Neonazis das in Deutschland in den Dreck fuhren. Dann habe ichs nicht mal mehr zu Flug-Shows angezogen.

    Wieso die in Chaps ohne Hosen drunter rumlaufen, hab ich nie kapiert. Entzieht sich dem Sinn von Schutzkleidung zur Arbeit. Aber dann ist ja viel Arbeitskleidung aus den USA zu Mode geworden. Siehe Bluejeans. Das wäre so, wie wenn Blaumann in den USA Mode würde.
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#5 Pink FlamingoAnonym
  • 07.06.2020, 11:53h
  • Antwort auf #4 von Homonklin_NZ
  • Sehr interessant was Du hier schilderst. Ich bin 51er Jahrgang. Für mich ist und bleibt die Levi Jeans 501 einfach Kult. Als ich 1975 als Straßenkünstler i.San Francisco auf der Beachstreet meine selbstgenähten Kutschermützen, Röcke und Schlaghosen aus alten Levis Jeans den Touristen zum Kauf anbot, sind mir die Afroamerikaner besonders in guter Erinnerung geblieben. Eine Frau kam an meinen Stand und sagte wiederholt zu mir: Thats Bad Man. Sie kaufte sich sogleich eine von den Schiebermützen. Ich wurde sogar zur Anprobe von Hotpans, welche ich an den Vordertaschen mit Blümchen bestickt hatte, in deren Wohnungen eingeladen. Die Schwarzen ließen sich ALLES einfallen, um den Jeansstoff hoffähig zu machen. Ach ja, ich stimme Dir vollends zu, was den Western Mythos betrifft. Schon als Teenager war ich total in die Leinwandfigur Winnetou verknallt. Später las ich mal einen sehr guten Roman. Dieser hieß wohl Rote Männer auf grünen Rasen. Aber sicher bin ich mir über den schönen Buchtitel jetzt nicht mehr. Aber danach war mein Blick auf die Nordamerikanischen Indianer geweckt. Nicht auf Cowboys.
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#6 ursus