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Überfälliges Diversity-Update fürs Museum Ludwig

Ana Mendieta, Ohne Titel (Facial Hair Transplants), 1972 (1997), Museum Ludwig, © VG Bild-Kunst, Bonn 2020, Foto: Rheinisches Bildarchiv Köln / Sabrina Walz

Die neue Ausstellung "Mapping the Collection" im Kölner Museum Ludwig zeigt ausschließlich queere, feministische, afroamerikanische und indigene amerikanische Kunst.

Die am vergangenen Wochenende eröffnete Schau wirft einen neuen Blick auf zwei einflussreiche Jahrzehnte in der US-amerikanischen (Kunst-)Geschichte: die 1960er und 1970er Jahre. Sie präsentiert Arbeiten aus der Sammlung des Museums mit einer Auswahl von Kunstwerken von weiblichen, queeren, indigenen Künstler*innen sowie artists of color, die nicht in der Sammlung vertreten sind, und gibt so einen Anstoß zur Erweiterung des Rezeptionsrahmens US-amerikanischer Kunst.

In der Ankündigung des Museums heißt es:

Denken wir an die 1960er und 1970er Jahre in den Vereinigten Staaten, erinnern wir uns in Deutschland vor allem an die afroamerikanische Bürgerrechtsbewegung, an die Ermordungen von John F. Kennedy und Martin Luther King und an die Proteste gegen den Vietnam-Krieg. Wir wissen jedoch wenig über die Brown Berets, über die Aktivisten des American Indian Movement oder über die Anfänge der Gay Liberation. Charakteristisch für die Kunst dieser Jahre sind die Werke von Andy Warhol und Roy Lichtenstein, Donald Judd und Robert Smithson oder Robert Rauschenberg und Robert Indiana. Afroamerikanische Künstler*innen hingegen sind kaum präsent in der Erzählung US-amerikanischer Kunst des 20. Jahrhunderts, indigene oder Latinx noch weniger. Sie haben aber natürlich ebenfalls wichtige Beiträge zur Entwicklung der Kunst und Kultur der Vereinigten Staaten geleistet.

In wöchentlichen Videos werden die beteiligten Künstler*innen wie Ana Mendieta oder David Wojnarow­icz und ihre Arbeiten vorgestellt:


Hervorgegangen ist die Ausstellung aus dem Terra Foundation Research Fellowship in American Art am Museum Ludwig. Über einen Zeitraum von zwei Jahren widmete sich das Projekt der Sammlung US-amerikanischer Kunst des 20. Jahrhunderts und untersuchte diese hinsichtlich postkolonialer, feministischer, queerer oder gendertheoretischer Fragestellungen.

"Mapping the Collection" ist noch bis zum 23. August im Museum Ludwig in Köln zu sehen. (cw/pm)



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