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Das war der CSD München 2020!

  • 12. Juli 2020, noch kein Kommentar

Auf 45 Demo-Spots zeigten am Samstag über 300 Menschen in München Flagge für die queere Community. Im Live-Stream versammelten sich im Schnitt durchgehend 1.000 Zuschauer*innen.

Es war ein stiller Protest, fast feierlich und sehr politisch. Unter strengster Einhaltung der Hygiene-Auflagen versammelten sich ab 12 Uhr in der Innenstadt Hunderte LGBTI*-Aktivist*innen, um für gleiche Rechte und Akzeptanz zu protestieren. Dieses Jahr nach dem Motto: "Gegen Hass. Bunt, gemeinsam, stark!".

Auf exakt 45 Demo-Spots standen sie vom Marienplatz aus Richtung Sendlinger Tor, Odeonsplatz und Stachus drei Stunden lang gleich einem Regenbogennetz für die vielen LGBTI-Organisationen und -Initiativen der Stadt und die 14 politischen Forderungen der Münchner Community ein, je sechs pro Gruppe. Ein innovatives Konzept, das seinesgleichen sucht.

"Alles lief friedlich, die Stimmung war gut", sagt Alexander Kluge, Geschäftsführer des CSD München. Alle hielten sich weitgehend an die Abstandsregeln, es gab keinen Gegenprotest und mit ihrer bloßen Anwesenheit erreichten die Münchner LGBTI-Organisationen Tausende Zuschauer*innen, die am Samstag durch die Stadt flanierten. Tatsächlich war - trotz der Distanz - der Austausch mit den Passant*innen an manchen Stellen intensiver als in so manch regulärem CSD-Jahr, berichten Teilnehmende.

"Sichtbarkeit ist gerade im Corona-Jahr wichtig", sagt CSD-Sprecher*in Julia Bomsdorf. "Wir hatten 2020 keine PolitParade, trotzdem sind Homo- und Trans*-Phobie wieder in unsere Parlamente und Straßen eingezogen. Wir sind deshalb froh, dass wir in München Präsenz zeigen konnten."


Die Stadt München zeigte Flagge (Bild: CSD München - Munich Pride / facebook)

Rathaus und Marienplatz waren mit Regenbogenfahnen beflaggt. Im Glockenbachviertel leuchten von den Ampeln Liebespaare aller Couleurs. Ja, sogar einzelne Zebrastreifen erstrahlten zur PrideWeek in den bunten Farben der LGBTI-Community.

Für die Community selbst hatten die CSD-Organisator*innen in kürzester Zeit einen Live Stream u.a. auf Facebook auf die Beine gestellt, der im Schnitt über alle Kanäle durchgehend 1.000 Menschen vor den Bildschirmen versammelte. Die Mischung aus Community-Talks, Spots aus der virtuellen PolitParade, Musik, Live-Acts, Drag-Shows und Zuschauer*innen-Aktionen aus dem neuen Lesbisch-queeren Zentrum LeZ kam offenbar an. (cw/pm)



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12. Juli 2020
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