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Geld abheben unterm Regenbogen

  • 22. Juli 2020, noch kein Kommentar

Über 500 Filialen der Deutschen Bank in ganz Deutschland zeigen zur CSD-Saison und zum 20. Jubiläums des queeren Mitarbeitenden-Netzwerks "dbPride" Flagge für LGBTI-Akzeptanz.

Ursprünglich gegründet als "Rainbow Group Germany", hat sich das Netzwerk zum Ziel gesetzt, eine offene und respektvolle Haltung gegenüber allen Mitarbeitenden zu unterstützen, unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität. Als "sichtbares Zeichen, dass die Deutsche Bank diese Werte in der täglichen Arbeit hochhält", werden nach Angaben des Konzerns bundesweit fast 930 Standorte der Bank mit dem Symbol der Regenbogenflagge ausgestattet, die das Logo der Bank in der Mitte trägt, darunter mehr als 500 Filialen und rund 120 Finanzagenturen.


In den Filialen mit Videotechnik läuft bis Ende Oktober ein "dbPride"-Film:

Darüber hinaus wird das Netzwerk während der diesjährigen CSD-Saison anstelle der Teilnahme an den Straßenumzügen wegen der Corona-Pandemie alternative Formate für Aktionen organisieren.

"Wir stehen für ein respektvolles Miteinander. Unsere Mitarbeitenden sind so vielfältig wie unsere Kunden, und so sind wir in der Lage, die Bedürfnisse unserer Kundschaft besser zu verstehen", erklärte Harald Eisenach, Sprecher der Regionalen Geschäftsleitung Region Ost der Deutschen Bank, zur Regenbogenaktion. Alexander Kwast, Vertreter von "dbPride", sagte: "Wir sind stolz, Flagge zu zeigen. Es ist ein Zeichen in die Gesellschaft, dass alle Mitarbeitenden der Deutschen Bank ihr volles Potenzial sowie ihre Talente entfalten und sich bei der Arbeit wohl und akzeptiert fühlen können."


Das Netzwerk ist derzeit in 13 Ländern aktiv, in denen die Deutsche Bank geschäftlich tätig ist. Auf Initiative von "dbPride" verhängte Deutschlands führende Bank u.a. einen Einstellungsstopp in Cary, North Carolina, nachdem dort ein Gesetz beschlossen wurde, das LGBTI diskriminiert. Auch das Ende der Geschäftsbeziehung zur Hotelgruppe "Dorchester Collection" geht auf einen Vorschlag des Netzwerks zurück, weil die Hotelgruppe dem Sultanat Brunei gehört, wo Homosexualität mit der Todesstrafe bedroht wird. (cw/pm)



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22. Juli 2020
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