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Hamburg: Stadt-Spitze führt Radel-CSD an

  • 02. August 2020, noch kein Kommentar

In Hamburg haben am Samstag rund 2.500 Menschen an der ersten CSD-Fahrraddemonstration in der Hansestadt teilgenommen - im ersten Block fuhren auch der Erste Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) und die Zweite Bürgermeisterin und Gleichstellungssenatorin Katharina Fegebank (Grüne) mit.

Vom Jungfernstieg ging es auf einer etwa acht Kilometer lange Strecke durch St. Pauli und Altona. Die Teilnehmenden mussten den Mindestabstand einhalten und Mundschutz tragen. Außerdem starteten sie in kleineren Gruppen. Die Route wurde im Vorfeld nicht bekanntgegeben, um keine Massen anzuziehen.

Es kam zu Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt. Zwischenfälle gab es ansonsten keine. "Alles lief absolut ruhig", sagte ein Polizeisprecher. Auch die Organisator*innen des Vereins Hamburg Pride zeigten sich zufrieden mit der Einhaltung der Abstands- und Hygienevorschriften. "Alle waren sehr diszipliniert", so der Vereinsvorsitzende Stefan Mielchen.

"Uns waren zwei Dinge wichtig: Die Versammlungsfreiheit und damit die Sichtbarkeit der queeren Community zu gewährleisten und gleichzeitig dem Infektionsschutz Rechnung zu tragen", erklärte Mielchen. Dass es weiter wichtig sei, für gleiche Rechte auf die Straße zu gehen, zeige auch die sich zuspitzende Situation für LGBTI in Polen. "Wenn der Staatspräsident eines EU-Landes Homosexuellen das Menschsein abspricht, so wie es Andrzej Duda zuletzt getan hat, ist es unsere Pflicht, uns solidarisch an die Seite der polnischen Community zu stellen." (cw)



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