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Rosa zieht blank

  • 01. September 2020, noch kein Kommentar

Vor 40 Jahren zierte ein nackter Rosa von Praunheim die Titelseite der Filmzeitschrift "Kino" - es war die letzte Ausgabe.

"Rosa von Praunheim: 'Lieber ein warmer Bruder als ein kalter Krieger"", wird das Interview mit dem schwulen Filmemacher über Liebe, Lust und Leidenschaft auf dem Cover des Heftes angekündigt, das im September 1980 erschien. Das Zitat ist eine Anspielung auf den Spruch "Lieber ein kalter Krieger als ein warmer Bruder" des CSU-Politikers Franz Josef Strauß, der bei der Bundestagswahl im Oktober 1980 als Kanzlerkandidat der Union antrat.

Die vierte Ausgabe von "Kino - Zeitschrift für Film und Kultur" war überhaupt eine erstaunlich schwule: Mit Walter Bockmayer ("Ich bin immer schwanger"), John Waters ("Wenn das Publikum kotzt, ist der Film gelungen") und Werner Schroeter ("Zwischen Zwangsarbeit und Zuchthaus") werden gleich drei weitere offen homosexuelle Regisseure auf dem Cover angeteasert. Schroeter und Rosa von Praunheim waren sogar eine Zeit lang liiert.

Die Zeitschrift "Kino" kam laut Zeitschriftendatenbank erstmals 1979 auf den Markt und kostete drei D-Mark. Nach nur vier Ausgaben wurde ein Jahr später das Erscheinen schon wieder eingestellt. Ob es am nackten Rosa lag, ist nicht bekannt. (mize)

Vielen Dank an Erwin In het Panhuis für den Hinweis auf das Cover-Jubiläum.



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