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Nackig für Vielfalt: Jochen Schropp

Für die Jubiläumsausgabe der "Cosmopolitan" hat sich der schwule TV-Moderator und Schauspieler Jochen Schropp hüllenlos vor einem Regenbogenlaser ablichten lassen.

"Diversität sollte nicht immer diskutiert, sondern einfach abgebildet und gelebt werden - ohne ständig darauf hinzuweisen", schrieb der 41-Jährige zu einem auf Instagram geposteten Foto vom Shooting.

Mit dem Regenbogen-Laser habe er sich erst anfreunden müssen, meinte der "Promi Big Brother"-Moderator: "Ich hatte gehofft, dass meine Homosexualität hier keine Rolle spielt. Ich finde die Veröffentlichung in einer Zeitschrift wie Cosmo aber richtig stark und glaube, dass es für viele junge LGBTQI* ein sehr wichtiges und richtiges Zeichen ist."

Auch für seine Körperwahrnehmung sei das Shooting eine "Herausforderung" gewesen, so Schropp weiter. "Wir sollten aber nicht nur miteinander, sondern auch mit uns selbst milder umgehen. Daher: Scheiß drauf, Malle ist nur einmal im Jahr."

Jochen Schropp wurde Anfang des Jahrtausends als Herzensbrecher in der ARD-Vorabendserie "Sternenfänger" bekannt und ist seither aus dem deutschen Fernsehen nicht mehr wegzudenken. Erst Mitte 2018 outete sich der gebürtige Gießener als schwul (queer.de berichtete). Er berichtete damals, dass ihm seine frühere Schauspielagentur davon abgeraten habe, öffentlich über seine sexuelle Orientierung zu sprechen. "Mir wurde gesagt: Mach das lieber nicht, es wird dir schaden", so Schropp damals. Er hatte zuvor in vielen Serien und TV-Filmen einen Frauenschwarm oder perfekten Schwiegersohn dargestellt.

Zuletzt berichtete der Berliner auch mehr aus seinem Privatleben - etwa, dass er mit seinem Freund in einer "halboffenen Beziehung" lebe (queer.de berichtete). Im Juni veröffentlichte er auch erstmals ein Paarfoto (queer.de berichtete). (cw)



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#1 matzinhoAnonym
  • 10.09.2020, 10:27h
  • Ehrlicherweise nervt es mich, wenn sich Leute wie Schropp, die jahrelang als Schrankschwestern öffentlich den Hetero gemimt haben, plötzlich in den Medien zum Vorzeigeschwulen stilisieren.
    Viel mehr Respekt verdienen für mich diejenigen, die von Anfang an zu ihrer sexuellen Identität stehen und so ihr Leben trotz Hürden und Widerständen, die vor allem die Welt für queere Jugendliche bereithält, meistern.
    Denen gebührt eher ein Titelbild auf einem Magazin.
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#2 Hannibanni4urMamiAnonym
#3 go0175Anonym
#4 Super JochenAnonym
  • 10.09.2020, 17:40h
  • Ich finde die Aktion gut. Außerdem ist der Jochen Schropp ein bildschöner und erotischer Mann. Sympathisch ist er obendrein!
    Das habe ich schon vor seinem Outing so gesehen!

    Und weil er sich so spät geoutet hat... Na und - andere outen sich noch später oder gar nicht.
    Barry Manilow war schon 73 als er sich geoutet hat. Cliff Richard hat sich bis heute nicht geoutet, obwohl jeder weiß, dass er schwul ist und sogar mit einem Mann zusammenlebt!

    Besser spät als nie!

    Jochen wird schon seine Gründe gehabt haben und scheinheilig finde ich das nicht. Er setzt sich ein für LGBTQI* und das alleine zählt!
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#5 Rob72Anonym
#6 zundermxeAnonym
  • 11.09.2020, 11:38h
  • Antwort auf #1 von matzinho
  • Nö, würde das persönlich nicht miteinander vergleichen und werten wollen.
    Das ist mMn auch die Vielfalt unterschiedlicher Leben. Jedes steht für sich.
    Bin weit weg davon Fan zu sein, dazu bin ich in Promi-Fragen eh zu desinteressiert.
    Daher gefällt mir erstmal jede Aktion, die auf ihre Weise zu mehr bunter Vielfalt beitragen will.
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#7 KumpelAnonym
#8 Patroklos
#9 marcocharlottenburgAnonym
  • 12.09.2020, 19:31h
  • Antwort auf #1 von matzinho
  • Richtig so, wer nicht vom ersten Tag, ab dem er sich seiner Homosexualität bewusst ist auch öffentlich outet, der verdient keinen Respekt. Wo kommen wir hin, wenn jeder selbst entscheidet, wann für ihn der richtige Zeitpunkt gekommen ist!
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#10 TheDadProfil
  • 13.09.2020, 00:55hHannover
  • Antwort auf #9 von marcocharlottenburg
  • ""Wo kommen wir hin, wenn jeder selbst entscheidet, wann für ihn der richtige Zeitpunkt gekommen ist!""..

    Genau..
    Wo kämen wir als Community hin wenn wir plötzlich anfingen ein spätes Coming Out als "normal" anzusehen und individuelle Gründe nicht mehr bewerten und kritisierten ?
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