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Eine Hymne auf die Liebe

Courtesy of the Nini-Treadwell Collection © "Loving" by 5 Continents Editions / Elisabeth Sandmann Verlag

Der neue, absolut sensationelle Bildband "Loving - Männer, die sich lieben" vereint 350 historische Fotografien verliebter schwuler Paare aus den Jahren 1850 bis 1950.

Es gibt einen unverwechselbaren Blick, den zwei Menschen haben, wenn sie verliebt sind. Dass dieser auch dann sichtbar und spürbar ist, wenn eine Gesellschaft die Liebe zwischen manchen Menschen verdammt und verbietet, zeigt "Loving" sehr eindrucksvoll. Dieses außergewöhnliche Buch ist eine Hymne auf die Liebe.

Die Sammlung des New Yorker Ehepaars Hugh Nini und Neal Treadwell gewährt berührende und spannende Einblicke in bisher unbekannte Fotografien von schwulen Paaren, über ein ganzes Jahrhundert hinweg. Sie erstreckt sich über den gesamten Globus von den USA und Kanada bis hin zu den europäischen, südamerikanischen, asiatischen und australischen Kontinenten. Einige Aufnahmen aus dem Band zeigen wir in der unten verlinkten Galerie.

"Loving" präsentiert uns die Kraft, die Magie der Liebe, zeigt sie in ihrer Fürsorge, Mitmenschlichkeit, im Menschsein, als Universalkategorie. Der gebundene Bildband erscheint am 12. Oktober 2020 im Elisabeth Sandmann Verlag (ISBN 978-3-945543-82-5), kostet 49 Euro und kann bei amazon.de bereits vorbestellt werden. Das schwule Buch des Jahres! (cw)



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#1 Ralph
  • 03.10.2020, 11:58h
  • Männer, die sich lieben = jeder liebt sich selbst

    Männer, von denen einer den anderen liebt und umgekehrt = Männer, die einander lieben

    So auch der beliebte Abschiedsgruß "Man sieht sich". Der bedeutet, dass beide nach Hause gehen, jeder in den Spiegel schaut und sich darin selbst sieht. Gemeint ist aber ein Wiedersehen beider, also: "Man sieht einander."

    Abgesehen davon: tolle Idee, so ein Buch zu machen, und toll, dass diese Männer ihre Liebe so dokumentiert haben; das mochte durchaus nicht immer ungefährlich sein.
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#2 Lovely BoysAnonym
#3 stromboliProfil
  • 03.10.2020, 16:07hberlin
  • Antwort auf #1 von Ralph
  • es tauchen jüngstens öfters kisten&koffer auf dachböden und kellerverschlägen auf, die als hinterlassenschaft ganzer generationen vor der nicht-schwulen welt "geheim" gehalten wurden.

    Dank einsichtiger nachkommen/erben, darf man nun einen blick auf diese entrückte welt werfen.

    Dabei war schon die ablichtung zweier männer im nicht heteronormativen kontex ( umarmt oder sich intensiv ins gesicht blickend) eine gradwanderung beim örtlichen drogisten und photohändler.
    Das ging so weit , das solche moralwächter das belichtete material an die polizei weiter gaben ...
    Mit der folge von anzeigen, zwangsoutings bis hin in arbeitsstellen...
    Die alternativen: flüsterparolen und szenesolidarität.
    Und bei glück kannte man einen schwul/lesbischen drogisten...
    Landhomos fuhren schon mal hundert kilometer in die nächste großstadt, um dort anonym ihre filme zum entwickeln abzugeben.
    Und in der stadt suchte man den weitest vom eigenen wohnort entfernten fotoladen auf.

    Ich erinnere mich , dass Photo Porst um die 1965 ziger, anfang 1970 damals in der szene als einzigst zuverlässig für das entwickeln von negativ und foto galt.
    So weit gehend, dass wir uns sogar trauten, dass eine oder andere nacktfoto mit entwickeln zu lassen.
    Jottchen, der bammel dann beim abholen...
    Man sollte ja sofort den zustand der fotos wegen reklamationsansprüche checken..
    Das vor den angestellten.
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