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Ein Gucci-Kleid gegen toxische Männlichkeit

Ein Schottenkaro-Kleid in Orange und Beige aus seiner Herbst-/Winterkollektion 2020/2021 lässt das italienische Modeunternehmen Gucci ganz bewusst von einem Mann präsentieren.

Die Luxusmarke will damit ein Zeichen gegen Genderstereotype setzen. Der Retro-Kittel aus Baumwolle mit Bubikragen und Satinschleife reflektiere die "fließenden Übergänge, die den toxischen Stereotypen der männlichen Geschlechtsidentität den Rücken kehren", heißt es auf der Gucci-Website über das Kleid. Man biete "vielseitig tragbare Designs für jede Person, die die Individualität des Hauses verkörpert".



Bereits im Juli hatte das Modeunternehmen sein MX-Projekt mit genderfluiden Kleidungsstücken und Accessoires gestartet. "Die Kollektionen des Hauses reflektieren die immer schmaler werdenden Trennlinien zwischen den Geschlechtern", teilte es dazu mit. "Das Spiel mit traditionellen Geschlechtergrenzen gibt im Rahmen des MX-Projekts den Ton an und unterstreicht den performativen Charakter dessen, was wir tragen, indem es Männlichkeit und Weiblichkeit als relative Konzepte darstellt."

Auch das orange-beige Schottenkaro-Kleid ist unter dem Label Gucci MX erhältlich, im deutschen Webshop allerdings bislang nur für superschlanke Menschen in Größe XS. So begrüßenswert die nichtbinäre Mode ist, so gibt es in Sachen (Körper-)Vielfalt bei Gucci offensichtlich noch Luft nach oben. Wobei sich die Nachfrage nach dem queeren Kittel beim stolzen Preis von 1.990 Euro eh in Grenzen halten dürfte. (mize)



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#1 N8EngelProfil
  • 07.10.2020, 08:00hWenden
  • Meine Mutter hat sowas glaube ich in den 70ern mal getragen. Auf den Bildern fand ich es genauso gruselig wie das Teil hier.
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#2 staffelbergblickAnonym
  • 07.10.2020, 11:03h
  • OMG ... das sieht hemmungslos nach weichgespültem Rotkäppchen aus, wo ist der Korb??? Da würde jeder Wolf abhauen anstatt zupacken ...
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#3 12345Anonym
#4 Ralph
#5 MoKiAnonym
#6 KumpelAnonym
#7 Homonklin_NZAnonym
#8 queergayProfil
  • 08.10.2020, 04:42hNürnberg
  • Mal ganz anders. Why not? Ich finde, das hat was. Wenn auch nur zum provozieren.
    Sonst immer stereotype Modenormen (m/w) sind auch irgendwann überholt und retro.
    Allerdings sind damit wohl derbe Bauarbeiter in Niederbayern, bildungsferne Biertisch-Stammgäste im Ruhrpott oder heteronormative Religioten aller Art hoffnungslos überfordert.
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