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100 Jahre queere Sichtbarkeit - Intimität und Erotik gehören dazu

  • 08. Oktober 2020, noch kein Kommentar
Bild: Dear Lotte (Dear Traute) von Claudia Balsters und Hannah Goldstein, 2020

Die neue Ausstellung "Lila Wunder" in der Hauptstadt vergleicht queeres Leben im Berlin der Zwanzigerjahre mit dem queeren Leben in der Gegenwart.

Das Ausstellungsprojekt des Queeren Kulturhauses E2H in Kooperation mit dem LAZ reloaded will eine Brücke über hundert Jahre bauen, indem es die Beziehungen und Inspirationen zwischen Künstlerinnen von damals und Künstlerinnen von heute zum Thema macht. Daraus soll sich ein Dialog entwickeln, der zum Reflektieren einlädt über queere Identität und Selbstfindung, über Ikonen und Vorbilder.

Große Namen sind unter den sieben Künstlerinnen der Zwanzigerjahre, deren Biografie und Werk hier im Fokus stehen: die Dichterin und Zeichnerin Else Lasker-Schüler, Hannah Höch mit ihren dadaistischen Collagen, die Tänzerin Josephine Baker, die Bildhauerin Renée Sintenis sowie die Malerinnen Lotte Laserstein, Jeanne Mammen und Gertrude Sandmann.


Künstlerinnen des 19. Jahrhunderts: "Sisters in art, work in progress" von Martina Minette Dreier

Ihnen werden die Werke internationaler zeitgenössischer Künstlerinnen gegenübergestellt, darunter Kerstin Drechsel, Stef. Engel, Claudia Balsters & Hannah Goldstein, Traude Bührmann, Martina Minette Dreier, Heike Schader, Berni Searle, Chris Regn und Oxana Chi.

"1920: Begegnungen und Verbindungen, 2020: Sichtbar werden - sichtbar bleiben", lautet das Motto der Ausstellung. Es spielt darauf an, dass lesbischen Lebensentwürfen und Netzwerken in der kunsthistorischen Betrachtung nach wie vor kaum Bedeutung zugemessen wird. "Lila Wunder" legt ein besonderes Gewicht auf diese Aspekte im künstlerischen Schaffen und der Biografie aller beteiligten Künstlerinnen, denn auch die persönlichen Beziehungen, Freundschaften und nicht zuletzt Intimität und Erotik gehören zum Kosmos queeren Lebens damals und heute.

"Lila Wunder" wird vom 9. Oktober bis 15. November 2020 im E2H-Projektraum Kunst & Kultur (Potsdamer Str. 120, 1. OG, Öffnungszeiten: Do 14-19, Fr 15-20, Sa 12-17 Uhr) zu sehen sein. Zur Eröffnung am Freitag um 19 Uhr in Anwesenheit von Kultursenator Klaus Lederer (Linke) wird Kuratorin Mesoo Wrede in die Ausstellung einführen, außerdem wird Katharina Oguntoye Gedichte von Audre Lorde lesen. Mehr Infos gibt es hier. (cw/pm)



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