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Studierende entwerfen Unisex-Kleidungsstück

Ein Kleidungsstück, das mit tradierten Konventionen bricht: Das ist der Mittelpunkt der neuen Ausstellung des Fachgebiets Textiles Gestalten der Uni Osnabrück.

Das Unisex-Kleidungsstück ist im Rahmen eines Seminars im vergangenen Sommersemester unter der Leitung der Lehrbeauftragten Annette E. Schneider entstanden und wird bis zum Ende des Jahres in der Galerie Stichpunkt (Seminarstraße 33-34) zu sehen sein.

Ausgangspunkt des Seminars waren gesellschaftliche Konventionen und deren teilweise Auflösung durch individuelle und geschlechtsspezifische Bedürfnisse in einer pluralistischen Gesellschaft mit immer weiter sich öffnenden Grenzen. Nach Auslotung einer dementsprechenden Bedürfnislage und deren Analogie in der Kleidung wurde in Gruppenarbeit ein Unisex-Kleidungsstück entwickelt, das diese Anforderungen erfüllt.

Da dieses Seminar nur mit erschwerenden Sicherheitsauflagen realisiert werden konnte, flossen Reflektionen zu Fragen wie Schutzbedürfnis, Erweiterungspotenziale von begrenzten Möglichkeiten nicht nur geschlechtsbedingter, sondern allgemein menschlicher Art ein und bestimmten den Gestaltungsprozess wesentlich.

"So entstand am Ende des Seminars unter Einwirkung von 16 Händen ein Gemeinschaft-Kleidungsstück, welches nicht nur eine Botschaft in Bezug auf Unisex-Kleidung in sich trägt, sondern auch verdeutlicht, was unter Einbindung vieler Ideen und Gedanken - auch in der Corona Pandemie - möglich ist", so Seminarteilnehmerin Anja Leshoff.

Für das vom Entwurf mit Zeichnung über Schnittkonstruktion und Zuschnitt bis zur Fertigung entstandene Kleidungsobjekt wurde in einem weiteren Schritt eine Fotostrecke konzipiert und realisiert. Diese visualisiert sowohl die genderübergreifenden Möglichkeiten und Situationen, die bedingt durch dieses Kleidungsobjekt erlebbar werden, als auch die Komplexität und Flexibilität dieses Objektes, das sich den Bedürfnissen unterschiedlichster Trägerinnen und Träger sowie Lebenssituationen anpasst und die freie Nutzung jenseits tradierter Konventionen und damit verbundener Einschränkungen ermöglicht. (cw/ots)



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#1 WanndererAnonym
#2 antosProfil
#3 Vivienne JoopAnonym
#4 Homonklin_NZAnonym
  • 25.10.2020, 19:26h
  • Hm.

    Das sind 3 gestärkte Bettüberzüge oder Laken, nicht? Halt bisschen komisch durcheinander gezogen.

    Für Unisex wäre mir das zu weiblich. Hätte vielleicht in der Zeit von Platon, Solon und so die Bühne erobert.
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