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Queere Berliner mit Liquid Ecstasy verfremdet

Bild: Mathias Vef

Die Werkreihe "G-Spot" des Berliner Künstlers Mathias Vef zeigt Untergrundkultur, die aus einem Zustand der Euphorie vor dem Kollaps zu stehen scheint.

Für "G-Spot" hat Vef eine Reihe von Bildern zusammengestellt, die Protagonisten der queeren Szene in Berlin zeigen, von Sexworkern bis hin zu Tänzern des Staatsballetts. Nach dem Fotografieren arbeitet der Künstler digital weiter und erstellt mit den außergewöhnlichen Körpern surreale Collagen.

In einem weiteren Schritt wird ein Teil der Drucke mit dem Lösungsmittel GHB chemisch bearbeitet und verfremdet - ein Prozess, den er über die letzten vier Jahre entwickelt und perfektioniert hat. GHB ist unter den weiteren Namen GBL, Liquid Ecstasy und G auch als Droge bekannt und kann schnell von überschwänglicher Euphorie zu einem totalen, oft auch tödlichen Zusammenbruch führen.

Die Serie ist noch bis zum Ende des Jahres in der Berliner Galerie The Ballery (Nollendorfstraße 11-12, Schöneberg, Sa 13-17 Uhr und nach Vereinbarung) zu sehen. Auf der Homepage kann man sich alle Porträts anschauen und sie darüber hinaus käuflich erwerben. (cw)



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20. November 2020
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