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Queere Partei in Italien gegründet

Bild: Partito gay

Auf einer Pressekonferenz in Rom wurde am Donnerstag die neue politische Partei "Partito gay" vorgestellt - Initiator Fabrizio Marrazzo hofft auf bis zu 15 Prozent der Stimmen.

"Wir LGBTQI wollen unsere Anliegen nicht mehr an Dritte delegieren", erklärte der ehemalige Gründer der Gay Help Line und des Gay Centers vor Journalist*innen. "Insbesondere in dieser Notsituation kann unsere Community eine proaktive Kraft für das Land sein."

Die "Partito gay" will bereits bei den italienischen Kommunalwahlen im kommenden Frühjahr sowie bei der Parlamentswahl 2023 antreten."Wir wollen uns für eine solidarische, liberale und umweltbewusste Gesellschaft einsetzen", sagte Marrazzo auf der Pressekonferenz. Zu den Forderungen der neuen Partei gehören u.a. die Öffnung der Ehe und das Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare.

Im EU-Mitgliedsland Italien gibt es bislang nur eingetragene Lebenspartnerschaften - und das auch erst seit 2016 (queer.de berichtete). Das Adoptionsrecht war vor vier Jahren auf Druck der katholischen Kirche aus dem Gesetz ausgeklammert worden.

Die bislang einzige erfolgreiche queere Wähler*innen-Vereinigung in Europa ist die Rosa Liste München, die seit 1996 im Stadtrat vertreten ist (queer.de berichtete). Ihr bestes Ergebnis erzielte sie 2002 mit 2,0 Prozent der Stimmen. (cw)



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#1 queergayProfil
  • 21.11.2020, 06:14hNürnberg
  • Eine hervorragende Parteigründungs-Idee.
    Wann gibt es das auch in Deutschland? Als Name vielleicht 'Queere Partei Deutschland' oder 'LGBT+Partei' - The Queers.
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#2 StaffelbergblickAnonym
  • 21.11.2020, 11:00h
  • Das halte ich für die einzige vernünftige Herangehensweise in einem lobbyabhängigen demokratischen Staat Gewicht zu bekommen.
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#3 IsaakAnonym
  • 21.11.2020, 13:08h
  • Absurd. So nimmt man dem Mitte-Links-Block nur Stimmen ab, ohne die geringste Chance, selbst ins Parlament einzuziehen. Die Rechtspopulist*innen von Lega und FdI werden sich freuen.
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#4 Korinthen KKAnonym