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Mecklenburgs queere Landesgeschichte

  • 28. November 2020, noch kein Kommentar
Kate Diehn-Bitt, Selbstportät als Malerin, Öl auf Holz 1935 (Bild: Kunsthalle Rostock)

Die Stiftung Mecklenburg hat am Freitag die Online-Ausstellung "Queer im Museum - Lesben, Schwule und trans* Personen in Mecklenburgs Landesgeschichte" eröffnet.

Die Schau umfasst zehn digitale Räume im Virtuellen Landesmuseum. Inhaltlich reichen die Themen von der "heimlichen Ehe", über die Adolf Wilbrandt im 19. Jahrhundert schrieb, bis hin zu den ersten öffentlich sichtbaren Treffpunkten für lesbische Frauen nach 1990. Die Vorstellung aktueller Erinnerungsprojekte in Wismar und Rostock sowie ein Mitmachraum sollen ermutigen, von eigenen Erfahrungen zu erzählen bzw. sich vor Ort eigenständig auf Spurensuche zu begeben.

Das Bild oben zeigt ein Selbstporträt der Malerin Kate Diehn-Bitt (1900-1978), die 1933 ihr erstes Atelier am Rostocker Brink bezog. Ihr Werk, das Geschlechterrollen hinterfragt, wurde von den Nationalsozialisten als "entartet" diffamiert.

Die Ausstellung basiert auf einem mehr als zweijährigen Projekt, an dem viele engagierte Menschen mitgearbeitet haben. Einige der Inhalte sind seit Juni 2020 fester Bestandteil der landeskundlichen Dauerausstellung der Stiftung Mecklenburg in Schwerin. Ein weiterer Teil war von Juni bis September 2020 im Kulturhistorischen Museum Rostock zu erleben. Möglich wurde die Durchführung des Projekts durch den Fonds Stadtgefährten der Kulturstiftung des Bundes. (cw/pm)



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