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Berührendes Porträt eines trans Mädchens

Bild: arte

Die siebenjährige Sasha lebt seit ihrem dritten Lebensjahr als Mädchen. Ein Jahr lang hat der Regisseur und zweifache Teddy-Gewinner Sébastien Lifshitz Sashas Familie im Alltag begleitet.

Neben Interviews mit den Eltern, die ihre trans Tochter ohne Zweifel als solche anerkennen, zeigt Lifshitz' Dokumentarfilm "Ein Mädchen" den unermüdlichen Kampf gegen ein abweisendes Umfeld und den Alltag der Familie: Sasha beim Spielen, beim Ballett und beim Besuch bei einer auf Geschlechtsidentitäten spezialisierten Therapeutin. Denn Sasha darf nicht als Mädchen in der Schule erscheinen, sondern muss dort geschlechtsspezifische Jungenkleidung tragen.

Zärtliche Bilder und Nahaufnahmen ihres Gesichts schaffen eine behutsame Intimität. Manchmal wirkt es, als verstehe sie gar nicht, warum alles so kompliziert ist, warum sie nicht einfach sein kann, was sie ist, und anziehen darf, was sie will.

Seine Weltpremiere feierte "Ein Mädchen" im Februar auf der Berlinale. Am Mittwoch, den 2. Dezember 2020 um 20.15 Uhr wird die Doku auf arte erstmals im deutschen Fernsehen zu sein. Bereits jetzt - und noch bis zum 31. Januar 2021- kann man sich den berührenden Film auf der arte-Homepage anschauen. (cw/pm)



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#1 IngoAnonym
  • 29.11.2020, 14:36h
  • Ich sah den Film auf der Berlinale und war hingerissen.
    Besonders beeindruckend fand ich die Familie dieses Kindes, gerade auch die Eltern. So loyal, so sehr bereit, neues zu lernen, so ehrlich, so liebevoll, so engagiert.
    Zugleich zeigt der Film, was für ein langer, anstrengender Weg die Transition ist - persönlich und gesellschaftlich.
    Ein sehr empfehlenswerter Film - berührend, aber nicht süßlich.
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