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Nackte Prinzen

Bild: Paul Freeman

Beim schwulen Fotografen Paul Freeman denkt man sofort an kräftige Naturburschen im Outback - für seinen neuesten Bildband "Larrikin Prince" wählte der Australier jedoch mal ein ganz anderes Setting.

Die Aufnahmen für das 160-seitige Buch entstanden (noch vor dem ersten Corona-Lockdown) u.a. in einem französischen Schloss aus dem 17. Jahrhundert. Als ihm der romantische Ort für ein Shooting angeboten wurde, hab er "sofort gewusst, dass daraus etwas Besonderes entstehen würde", meinte Freeman, der sich auf einer Europareise befand. "Ich organisierte schnell so viele Männer wie möglich, um nach Nordfrankreich zu reisen, und brachte alle Kostüme und Perücken aus London mit, die ich kriegen konnte."

Auch wenn der Fotograf seine Models passend zur historischen Umgebung viel weniger rau als gewohnt, ja regelrecht zärtlich inszeniert, ist doch sein unbestreitbar eigener Stil sofort zu erkennen. Und Freeman setzt auch nicht komplett auf Pomp und Luxus: Weitere Aktaufnahmen für den Band entstanden in einem rustikalen spanischen Bauernhaus aus dem 16. Jahrhundert.

"Larrikin Prince" ist bereits der siebte Band von Freemans "Larrikin"-Reihe, die nach dem australischen Slangwort für "Rowdy" benannt ist. Der im Selbstverlag produzierte und über Crowdfunding finanzierte Fotoband ist seit Anfang Dezember für 69,95 € bei brunos.de erhältlich. Einige (für unsere Freunde vom Jugendschutz entschärfte) Aufnahmen zeigen wir in der unten verlinkten Galerie, das Buch selbst ist expliziter. (cw)

Galerie:
Larrikin Prince (10 Bilder)


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#1 PetterAnonym
  • 10.12.2020, 11:30h
  • Wieso werden in der Galerie die Penisse verpixelt?

    Ein schlaffer Penis ist keine Pornographie und darf gezeigt werden. Selbst ein erigierter Penis darf gezeigt werden, wenn es sich um Bildungs oder um Kunst handelt, was hier der Fall ist.
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#2 ThoreiAnonym
  • 11.12.2020, 23:41h
  • Antwort auf #1 von Petter
  • Richtig! Was soll das? Wenn man das Foto des Künstlers nicht zeigen möchte,
    wie er es geschaffen hat, sollte man besser ganz auf eine Wiedergabe verzichten. Erscheint mir so scheinheilig.
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