Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/b?3244

Nackte Prinzen

Bild: Paul Freeman

Beim schwulen Fotografen Paul Freeman denkt man sofort an kräftige Naturburschen im Outback - für seinen neuesten Bildband "Larrikin Prince" wählte der Australier jedoch mal ein ganz anderes Setting.

Die Aufnahmen für das 160-seitige Buch entstanden (noch vor dem ersten Corona-Lockdown) unter anderem in einem französischen Schloss aus dem 17. Jahrhundert. Als ihm der romantische Ort für ein Shooting angeboten wurde, hab er "sofort gewusst, dass daraus etwas Besonderes entstehen würde", meinte Freeman, der sich auf einer Europareise befand. "Ich organisierte schnell so viele Männer wie möglich, um nach Nordfrankreich zu reisen, und brachte alle Kostüme und Perücken aus London mit, die ich kriegen konnte."

Auch wenn der Fotograf seine Models passend zur historischen Umgebung viel weniger rau als gewohnt, ja regelrecht zärtlich inszeniert, ist doch sein unbestreitbar eigener Stil sofort zu erkennen. Und Freeman setzt auch nicht komplett auf Pomp und Luxus: Weitere Aktaufnahmen für den Band entstanden in einem rustikalen spanischen Bauernhaus aus dem 16. Jahrhundert.

"In einer Welt, in der vollendete Schönheit geschätzt und zur Schau gestellt wird, finden wir gut aussehende Männer oft verführerischer, wenn sie sich selbst nicht zu ernst nehmen", so Freeman, der seit 2004 Männer fotografier. "Die Sexyness eines Mannes wird irgendwie gesteigert, wenn sein gutes Aussehen mit einer gewissen Lässigkeit getragen wird. Er vermittelt ein Gefühl individueller Charakterstärke. Ebenso denke ich, dass ein Foto eines nackten Mannes eine größere Wirkung hat, wenn das Motiv keine generische oder modische Körperlichkeit zur Schau stellt, sondern glücklich davon losgelöst zu sein scheint."

"Larrikin Prince" ist bereits der siebte Band von Freemans "Larrikin"-Reihe, die nach dem australischen Slangwort für "Rowdy" benannt ist. Der im Selbstverlag produzierte und über Crowdfunding finanzierte Fotoband ist seit Anfang Dezember für 69,95 Euro bei brunos.de erhältlich. Einige (für unsere Freunde vom Jugendschutz entschärfte) Aufnahmen zeigen wir in der unten verlinkten Galerie, das Buch selbst ist expliziter. (cw)

Galerie:
Larrikin Prince (10 Bilder)


-w-

-w-
-w-
Newsletter
  • Unsere Newsletter halten Dich täglich oder wöchentlich über die Nachrichten aus der schwul-lesbischen Welt auf dem Laufenden.
Tagesbilder durchsuchen
Bild vorschlagen
#1 PetterAnonym
  • 10.12.2020, 11:30h
  • Wieso werden in der Galerie die Penisse verpixelt?

    Ein schlaffer Penis ist keine Pornographie und darf gezeigt werden. Selbst ein erigierter Penis darf gezeigt werden, wenn es sich um Bildungs oder um Kunst handelt, was hier der Fall ist.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 ThoreiAnonym
  • 11.12.2020, 23:41h
  • Antwort auf #1 von Petter
  • Richtig! Was soll das? Wenn man das Foto des Künstlers nicht zeigen möchte,
    wie er es geschaffen hat, sollte man besser ganz auf eine Wiedergabe verzichten. Erscheint mir so scheinheilig.
  • Antworten » | Direktlink »