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Trans Frau ist neue Stimme der BVG

Unter rund 1.000 Mitbewerber*innen wurde die trans Schauspielerin und Synchronsprecherin Philippa Jarke als neue Ansagestimme der Berliner Verkehrsbetriebe ausgewählt.

Seit Sonntag ist die Stimme der 45-Jährigen in den ersten Bussen der BVG zu hören. Nach und nach sollen auch die Straßenbahnen und U-Bahnen umgestellt werden. In über 100 Studiostunden nahm Philippa Jarke für alle Haltestellen und weitere Ansagen rund 4.200 Sprach-Dateien auf. Sie sollen im Rahmen eines Text-to-speech-Systems auch weitere automatische Durchsagen in verschiedenen Systemen ermöglichen.

Audio / MP3 | Philippa Jarke spricht "Brandenburger Tor"
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Die Berlinerin, die u.a. die Hollywood-Stars Ashton Kutcher und Ben Stiller synchronisierte, überzeugte in einem mehrstufigen Casting "mit ihrer einzigartigen Stimme und als starke Persönlichkeit", heißt es in einer Mitteilung der BVG. Die Einführung der neuen Stimme für alle Ansagen in Fahrzeugen und Stationen ist Teil des neuen "Soundbrandings" der Verkehrsbetriebe. Alle Töne - vom Hinweisgong im U-Bahnhof über das Türschließsignal bis hin zur Wartemusik der Telefonanlage - werden aktuell runderneuert.

"Mit unserem neuen Klang sind wir ein Echo unserer Stadt", erklärte BVG-Chefin Eva Kreienkamp. "Etwas rau, aber immer sympathisch und authentisch - so ist Berlin, so ist die BVG - und so soll sie auch klingen. Der neue Sound und die neue Stimme werden ebenso unverwechselbar wie das Gelb unserer Fahrzeuge."

Philippa Jarke ist Synchronregisseurin, Sprecherin, Schauspielerin, Dialogbuchautorin und Filmproduzentin. Sie wurde in Berlin Wilmersdorf geboren und ging in Kladow und Charlottenburg zur Schule. Nach dem Abitur absolvierte sie eine Ausbildung zur Bürokauffrau, danach eine Ausbildung zur Film- und Videoeditorin. Nach ihrem Studium der Kommunikation an der FU Berlin und der Tertia Media Akademie gründete und leitete Philippa Jarke ab 2004 eine eigene Filmproduktionsfirma. Seit 2017 arbeitet sie als freie Synchronregisseurin und Sprecherin und wurde dafür mehrfach ausgezeichne. (cw)



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#1 TorstenMAnonym
  • 17.12.2020, 01:18h
  • Find ick jut! Ignoriert einfach die "Was-auch-immer-...phoben" Gestörten in einschlägigen Berliner Tageszeitungs-Kommentarleisten. Bei Technoparaden finden diese Typen das bunte Party-Berlin auch immer einfach nur geil und im Kino oder geklauten Blockbustern aus dem Web interessiert sich keiner woher die deutschen Stimmen kommen. Berlin ist bunt und soll es auch bleiben. Dass Diversität in vielen Köpfen, egal welcher Bevölkerungsschicht, leider noch nicht gelebt wird, ist eine traurige Tatsache. Mir gefällt die neue BVG-Stimme. Dahinter steckt viel harte Arbeit um das Ansagesystem lückenlos zu füllen. Frau Jarkes Filmstimme ellenlang gelistet zu lesen zeugt m.E. schon von einem starken Standing in der Branche. Respekt!
    Nebenbei, mein Sohn ist Transmann - einfach nur ein Klasse-Typ.
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