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Homoerotik in Coronazeiten

Bild: Worldwide Roar

Zum zwölften Mal haben sich die Jungs der Warwick Rowers ausgezogen, um mit einem erotischen Wandkalender Geld gegen Homophobie im Sport einzusammeln - nur die Gesichtsmasken behielten sie an.

Das Projekt zugunsten der eigenen Charity-Organisation "Sport Allies", das seit 2019 unter dem neuen Label "Worldwide Roar" fungiert, sei immer noch notwendig, teilte das männliche Ruderteam der britischen Warwick University mit. "Wir leben noch immer in einer Welt, die sich größtenteils um heterosexuelles männliches Begehren dreht." Von einer echten Gleichberechtigung von LGBTI seien Gesellschaft und Sport weit entfernt. Darüber hinaus setzen sich die Athleten für eine "gesündere Männlichkeit" ein.

Die Fotos für den neuen Kalender entstanden im Sommer in freier Natur in Andalusien. Einige vielversprechende Eindrücke vom Shooting gibt das offizielle Making-of-Video:

Neben dem Kalender bieten die Warwick Rowers auf ihrer Homepage Filme, Postkarten und ein Coffee Table Book im Rahmen ihres professionellen Charity-Projekts an. Die violetten Masken der Coverjungs waren ebenfalls erhältlich, sind aber bereits ausverkauft. Erhältlich ist "Worldwide Roar 2021" auch bei amazon.de. Sport Allies unterstützt Jugendliche, die unter Mobbing, Homophobie oder geringem Selbstbewusstsein leiden. In den vergangenen Jahren kamen durch Bestellungen aus über 80 Ländern umgerechnet rund 300.000 Euro für den Abbau von Diskriminierung und Vorurteilen gegenüber Lesben und Schwulen im Sport zusammen.

Der University of Warwick Boat Club wurde 1967 gegründet, zwei Jahre nach der Universität selbst, die im englischen Coventry beheimatet ist. Seit 2009 ziehen sich die männlichen Ruderer einmal im Jahr nackt für den Kalender aus. Die Kalender sind wie weitere Produkte samt freizügiger Begleitvideos weltweit begehrt; 2017 machte der Club Schlagzeilen, als der russische Zoll die Kalender abfing und zurückschickte (queer.de berichtete). Seit 2011 erstellen auch die Ruderinnen einen Kalender; Teile des Erlöses gehen an die Krebs-Organisation Macmillan Cancer Support.(cw)


Die Athleten zeigen sich auch von hinten (Bild: Worldwide Roar)



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#1 NajaAnonym
  • 29.12.2020, 11:05h
  • Ich weiß nicht, wieso man auf solchen Bildern immer die Genitalien schamhaft verstecken muss und so das seit Jahrhunderten von der Kirche oktroyierte Bild, das Geschlechtsteile "pfui" seien, immer wieder neu reproduzieren muss.

    Man muss ja nicht nur Nackte abbilden. Dann soll man halt die Leute in Unterwäsche abbilden. Aber wenn man schon nackt ist, dann immer irgendwas davor zu halten, hinter irgendwelchen Gegenständen zu stehen, etc. ist echt lächerlich.

    Die eine Hälfte der Menschheit hat einen Penis. Die andere Hälfte eine Vagina (Intersexuelle mal ausgenommen). So what?!

    Und die Abbildung eines nackten Penis ist auch nicht verboten, wie manche Leute denken. Selbst ein erigierter Penis ist dann erlaubt, wenn es um Wissenschaft, Aufklärung oder Kunst geht.
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