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Mehr Vielfalt im Schilderwald!
- 30. Januar 2021, kein Kommentar
Bild: Stadt GenfHomosexuelle Paare, Senior*innen oder schwangere Personen - Schilder im Straßenverkehr sollen nach dem Willen der Hamburger SPD-Bezirksfraktion Eimsbüttel die Vielfalt der Gesellschaft abbilden.
"Die Verkehrszeichen, die bisher in der Regel neutrale, aber als männlich erkennbare Piktogramme zeigen, sollen um neue Varianten erweitert werden", fordert die Fraktion in einem Antrag in der Bezirksversammlung. Auf den Schildern müssten viel häufiger Frauen zu sehen sein. Vorbild für das Anliegen sei die schweizerische Stadt Genf. Dort gibt es bereits seit über einem Jahr u.a. Zebrastreifen-Schilder mit einem lesbischen Paar (queer.de berichtete).
Der SPD-Antrag wurde am Donnerstagabend erst einmal in einen Ausschuss überwiesen, teilte Ernst Christian Schütt von der SPD-Bezirksfraktion Eimsbüttel am Freitag mit. In dem Bezirk gibt es eine grün-schwarze Koalition.
Das Thema treffe anscheinend einen Nerv, meinte Schütt. Die Fraktion habe aus der Bevölkerung begeisterte Reaktionen bekommen. Um die Idee umzusetzen, brauche es allerdings eine Anpassung der Straßenverkehrsordnung. Die SPD-Bezirksfraktion hoffe, dass der rot-grüne Hamburger Senat das Anliegen aufgreift und eine Initiative für eine entsprechende Änderung auf Bundesebene startet. (cw/dpa)








