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Das queere München setzt auf Solidarität

Bild: Frank Zuber

Die Münchner LGBTI-Community hat abgestimmt. Das CSD-Motto in der bayerischen Landeshauptstadt lautet in diesem Jahr: "Proud. Human. Queer."

Zwei Mottos hatten sich früh an die Spitze gesetzt, als die Münchner Community aufgerufen war, über den CSD-Slogan 2021 zu bestimmen. Vom 18. bis 31. Januar standen insgesamt fünf Slogans zur Wahl. "Unite Diversity" und "Proud. Human. Queer." schafften es gleich nach oben. Das Rennen gemacht hat unter den abgegebenen 1.494 Stimmen nun letzterer. Hier das Ergebnis:



"Das gesamte CSD-Team bedankt sich herzlich für Eure Teilnahme", erklärte Julia Bomsdorf, Pressesprecher*in des Münchner Christopher Street Day. "Ihr habt die Themen mit uns geteilt, die euch wichtig sind, und eure Wünsche für das diesjährige Motto formuliert."

Die Botschaft ist klar: Der Grundgedanke der Pride-Bewegung, Solidarität, gegenseitige Unterstützung, soll offenbar auch im zweiten Corona-Jahr wieder im Zentrum des Christopher Street Day stehen. Schon 2020 war Solidarität Themenschwerpunkt.

Die Münchner Community, so die Organisator*innen, wolle in der PrideWeek herausstellen, was sie zusammenbringt: der Blick auf das, was uns alle als Menschen ausmacht, der Stolz auf das Erreichte im Kampf um gleiche Rechte und Akzeptanz, der Wunsch nach Zusammenhalt gegen Hass, Ausgrenzung und Diskriminierung. "Denn wir sind alle Menschen, egal ob lesbisch, schwul, bi, trans*, inter*, egal, wie alt wir sind, welche Hautfarbe wir haben, von welchem kulturellen Hintergrund wir kommen, wie unser körperliches Vermögen ist. Und wir verdienen Respekt!", heißt es dazu im Begleittext auf der CSD-Website von demjenigen, der den Vorschlag unterbreitet hatte.

Der Münchner CSD findet in diesem Jahr vom 3. bis 11. Juli statt. Ob er in gewohnter Form abgehalten wird, ist allerdings offen. Die Veranstalter*innen gehen eher davon aus, dass der Pride 2021 in der Pandemie als eine Mischform aus analogen und digitalen Elementen daherkommt. Im vergangenen Jahr hatte die Coronaversion des CSD mit einem Live-Stream und einer dezentralen Demo eine große Zahl Besucher*innen vor die Bildschirme und in die Innenstadt gelockt. Diese Events soll es auch 2021 geben plus, soweit möglich, ein Bühnenprogramm und andere Aktionen. (cw/pm)



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#1 Ralph
  • 01.02.2021, 13:54h
  • Die Botschaft ist in der Tat klar, und zwar bei allen Vorschlägen: Wir haben keine Forderungen mehr und können nur noch Gemeinplätze wiederkäuen (auf ausländisch, damit's nicht gleich jedem/jeder auffällt). - Nebenbei: 2/3 der Abstimmenden haben den "gewählten" Vorschlag abgelehnt.
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#2 KaiJAnonym
  • 01.02.2021, 14:09h
  • Zu dem auch von mir hier favorisierten Vorschlag lassen sich gut detailliertere Forderungen auf dem CSD anschliessen.
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#3 StaffelbergblickAnonym
  • 01.02.2021, 14:20h
  • Wow ... von welcher hippen Marketingcommunity wurden hier diese geilen vibes transformiert???
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#4 HalloLeuteAnonym
  • 01.02.2021, 16:03h
  • Wie gut, dass bei den CSDs und Prides der Welt alle willkommen sind. Auch die bitteren, mosernden, alles erleuchtet und alles wissend durchschauenden, nie zufriedenen mit dem, was nicht nach exakt ihnen klingt, Menschen. Leute, macht halt was draus! Gruß nach München, Danke für die Kreativität.
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