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Pete Buttigieg als US-Verkehrsminister vereidigt

Bild: Office of the Vice President

Einen Tag nach der Bestätigung durch den Senat ist Pete Buttigieg am Mittwoch von Vizepräsidentin Kamala Harris als erster offen schwuler Bundesminister der USA vereidigt worden.

Bei der feierlichen Zeremonie im Eisenhower Executive Office Building, bei der sein Ehemann Chasten neben ihm stand, legte der 39-Jährige seinen Amtseid als Verkehrsminister auf die Familienbibel ab. Während die Vizepräsidentin dem schwulen Paar mit einem sogenannten Ellenbogengruß gratulierte, bekam Buttigieg von seinem Mann eine Umarmung.

Die Vereidigung wurde vom Weißen Haus als Video verbreitet:

US-Präsident Joe Biden schickte Glückwünsche via Twitter. "Geschichte gemacht", gratulierte Biden seinem Verkehrsminister. "Jetzt können wir daran arbeiten, die Infrastruktur unseres Landes wieder besser aufzubauen, gut bezahlte Arbeitsplätze zu schaffen und die Klimakrise anzugehen."

Twitter / POTUS
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Buttigieg selbst erklärte in einer Videobotschaft, eine gute Verkehrspolitik spiele "eine wesentliche Rolle, um den amerikanischen Traum zu ermöglichen".

Twitter / SecretaryPete
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Pete Buttigieg war bis Ende 2019 acht Jahre lang Bürgermeister von South Bend, einer 100.000-Einwohner*innen-Stadt im US-Staat Indiana - in seiner Amtszeit outete er sich in einem Interview und heiratete später seinen Partner. Als er als demokratischer Präsidentschaftsbewerber antrat und sich unter der Konkurrenz weit nach vorne arbeitete, wurde er auf nationaler Ebene bekannt. Buttigieg studierte an renommierten Universitäten und arbeitete als Unternehmensberater bei McKinsey, diente bei der Navy und war zum Einsatz in Afghanistan. Er spricht neben Englisch sieben weitere Sprachen. Sein rhetorisches Geschick bewies er zuletzt in mehreren kämpferischen Interviews mit dem rechten Sender Fox News.

Bei der Abstimmung am Dienstag im Senat hatte Buttigieg 86 Ja-Stimmen erhalten (queer.de berichtete). 13 Senator*innen der Republikanischen Partei stimmten gegen ihn. (cw)



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#1 Ralph
  • 04.02.2021, 13:39h
  • Ein historisches Bild: Die Tochter jamaikanisch-indischer Migranten vereidigt einen Schwulen in Anwesenheit von dessen Ehemann. Schwachpunkt ist nur, dass das schreckliche Buch dabei sein musste. Aber ohne das kommen die Amis ja leider nicht aus.
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#2 TheDadProfil
  • 04.02.2021, 18:01hHannover
  • Antwort auf #1 von Ralph
  • Jepp, so ist es..

    Dabei könnte man doch meinen, die US-Minister*innen würden auf die US-Verfassung vereidigt, und nicht auf eine "Familien-Bibel", was in sich schon eine bizarre Vorstellung ist, denn wer braucht schon ein solches Buch als Teil eines Erbe, welches in der Familie von Generation zu Generation wandert ?
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#3 michael hnkAnonym
  • 04.02.2021, 18:07h
  • Um seine Aufgabe ist er nicht zu beneiden. Die Infrastruktur, insbesondere der Schienenverkehr und der Zustand vieler Straßen, gleicht in manchen Teilen der USA schon fast einem Dritte-Welt-Land. Konnte es selbst kaum glauben, bis ich es vor ca. drei Jahren mit eigenen Augen gesehen hatte.

    Good Luck, Mr Buttigieg!
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