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New Zealand Post zeigt Flagge

Bild: New Zealand Post

Die neuseeländische Post feiert den 35. Jahrestag der Entkriminalisierung von Homosexualität mit einer Pride-Briefmarke.

Das Sonderpostwertzeichen mit einem Wert von 1,40 Neuseeland-Dollar (ca. 83 Cent) wurde in Zusammenarbeit mit dem Wellington Pride und anderen LGBTI-Gruppen entwickelt. Das Motiv zeigt die von Daniel Quasar entwickelte inklusive Regenbogenfahne: In die klassischen sechs Streifen stößt von links ein Dreieck mit fünf neuen Farbtönen. Schwarz und Braun sollen People of Color repräsentieren, während sich in Hellblau, Pink und Weiß trans, intergeschlechtliche und nichtbinäre Menschen wiederfinden sollen.

"Diese Briefmarke war sehr wichtig für uns", erklärte Lynette Townsend, die bei der New Zealand Post für neue Postwertzeichen zuständig ist. "Unser Briefmarkenprogramm soll die verschiedenen Gruppen und Kulturen in der neuseeländischen Gesellschaft widerspiegeln." Die Post des Inselstaats ist in diesem Jahr Sponsor der Pride-Events, außerdem kündigte sie eine Spende an den queeren Jugendverband RainbowYOUTH an. Die Pride-Briefmarke ist über den Onlineshop der New Zealand Post erhältlich.

Queere Briefmarken gibt es auch in anderen Ländern: Bereits 2016 hatte PostNord eine Pride-Marke für Schweden auf den Markt gebracht. 2017 erschien in Dänemark eine Pride-Marke mit Regenbogenherz. Im selben Jahr feierte die kanadische Post zum Staatsjubiläum auch die Ehe-Öffnung mit einer "Marriage Equalitiy"-Sondermarke.

Deutschland würdigte 2018 den 150. Geburtstag von Magnus Hirschfeld mit einem 70-Cent-Postwertzeichen mit Geschlechterzeichen in Regenbogenfarben. 2019 feierten die Schweizer und die liechtensteinische Post mit zwei Sondermarken "Gesellschaftliche Vielfalt" gemeinsam das 50. Jubiläum des Stonewall-Aufstands in New York.

Queere Motive gibt es zudem in den USA mit einer Harvey-Milk-Marke sowie aus Finnland mit einer homoerotischen Tom-of-Finland-Serie. 2016 hatte die Postverwaltung der Vereinten Nationen (UNPA) eine Briefmarkenserie mit LGBTI-Motiven veröffentlicht. (cw)



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#1 KumpelAnonym
  • 11.02.2021, 12:54h
  • Mensch, wie ick ma freuen tu;-) Sowas von schön. Neuseeland ist einfach vorbildlich. Diese Flagge werde ich genauso auf mein Käppi Sticken. Sollte ich diese Pandemie überstehen, geht mein nächster und vielleicht auch letzter Trip noch unbedingt dorthin.
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#3 KumpelAnonym
  • 11.02.2021, 14:08h
  • Antwort auf #2 von trans naysayer
  • Danke für Deinen Hinweis. Doch ich halte es mit einem Original nur von mir selbst hergestellt. Zudem ist das Sticken für mich sowas wie Yoga für alte Männer. Außerdem rauche ich dann weniger meine Zigarillos. Aber auf ein guten Tropfen Roten verzichte ich dabei nicht:-)
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#4 Petrillo
  • 11.02.2021, 14:08h
  • Ich will und werde mich nicht mit diesem hässlichen rosa-hellblau-braun-schwarzen Dreieck abfinden, das die schöne Rainbow-Pride Flagge verunziert!

    Zumal hier Bedeutungen vermischt werden, die nichts miteinander zu tun haben.
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#5 trans naysayerAnonym
#6 KumpelAnonym
#7 trans naysayerAnonym
#8 Ralph
  • 11.02.2021, 16:54h
  • Antwort auf #4 von Petrillo
  • Dem kann ich nur zustimmen. In der Regenbogenflagge geht es um sexuelle Orientierung, nicht um Rassismus. Zudem sind zumindest in Deutschland die Farben schwarz und braun eindeutig politisch besetzt - CDU und NSDAP.
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#9 KumpelAnonym
  • 11.02.2021, 17:37h
  • Antwort auf #8 von Ralph
  • Du interpretierst hier etwas rein, was ich überhaupt nicht so sehe. Brauntöne und schwarz gehören schon immer in der Malerei unabdingbar dazu. Die schwarze Abgrenzung halte ich zwar auch für etwas zu stark ausgeprägt. Ich hätte dunkelblau gewählt. Aber trotz allem ein gut gelungenes Werk für eine Briefmarke. Übrigens Deutschland tut sich schwer damit, solch eine Briefmarke für 2021 als Sondermarke herauszubringen. Geschweige denn eine Regenbogenmarke. Oder gibt es die? Ich habe jedenfalls noch keine davon zu Gesicht bekommen.
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#10 StreifenhörnchenAnonym
  • 11.02.2021, 20:44h
  • Antwort auf #8 von Ralph
  • "In der Regenbogenflagge geht es um sexuelle Orientierung, nicht um Rassismus."

    Und genau das ist das Problem, zu dessen Lösung dieser Zusatz anregen soll: Rassismus soll auch innerhalb der Community thematisiert werden. So verstehe ich es jedenfalls, und ich finde das überfällig.
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