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Gilbert & George: The Great Exhibition

  • 19. Februar 2021, noch kein Kommentar
Bild: Gilbert & George, LEAFAGE, 1988, Courtesy of Gilbert & George

Seit über einem halben Jahrhundert schaffen Gilbert & George gemeinsam Kunst. Die Schirn Kunsthalle Frankfurt widmet dem bildgewaltigen und bisweilen provokativen Universum des schwulen Künstlerpaares eine umfangreiche Retrospektive.

Zwei Personen, ein Künstler: Seit ihrer ersten Begegnung in der Londoner Saint Martin's School of Art 1967 stellen Gilbert & Georgeden künstlerischen Kanon und Konventionen schonungslos in Frage. Gleichzeitig Subjekt und Objekt ihrer Kunst, bilden sie eine vollkommene künstlerische Einheit, die nicht zwischen Kunst und Leben unterscheidet. Als Living Sculpture verkörpern sie ihre Kunst und sind Thema und Gegenstand ihrer großformatigen, gerasterten Bildwelten.

Ihre Bilder folgen keiner ästhetischen, formalistischen oder konzeptuellen Intention -was zählt, ist der Inhalt. Gilbert & George behandeln in ihrer Kunst die großen existenziellen Fragen. Ihre Kunstkreist um Tod, Hoffnung, Leben, Angst, Sex, Geld, Ethnie und Religion. Es sind auch gesellschaftliche Themen, die sie in ihrer Widersprüchlichkeit zeigen: zugleich fröhlich und tragisch, grotesk und ernst, surreal und symbolisch.

Gilbert & George befassen sich mit dem, was beunruhigt. Ihr Ziel ist es dabei nicht zu schockieren, sondern vielmehr unter ihrem Credo "Kunst für alle" sichtbar zu machen, was sich in der Welt abspielt. Punks und Hipster, Autoritäten und Außenseiter, Schlagzeilen und Werbung - überall mischen sich Gilbert & George ein. Ihre Kunstfordert das Weltbild heraus und erweist sich darin immer wieder von Neuem als zukunftsweisend.

Für "Gilbert & George: The Great Exhibition" haben die Künstler knapp 50 ihrer großformatigen Bilder von 1972 bis 2019 ausgewählt. Die Ausstellung in der Schirn Kunsthalle Frankfurt sollte eigentlich bereits am 11. Februar eröffnet werden - Corona machte einen Strich durch die Rechnung. Ein umfangreiches digitales Bildungs -und Vermittlungsprogramm auf der Website des Ausstellungshauses ermöglicht es jedoch, die Themen und Kunstwerke von Zuhause aus zu entdecken. (cw)



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19. Februar 2021
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