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Erster LSU-Kreisverband außerhalb Berlins

Bild: LSU Wiesbaden

Die Mitglieder der Lesben und Schwulen in der Union (LSU) in Wiesbaden haben Ende Februar einen eigenständigen Kreisverband gegründet - den ersten überhaupt außerhalb Berlins.

Zum Kreisvorsitzenden wählten die LSU-Mitglieder Stefan Löwer. Der 45-jährige Verwaltungsbeamte lebt mit seinem Mann im Rheingauviertel und ist seit 2015 stellvertretender Landesvorsitzender der LSU in Hessen. Seit mehreren Jahren bereits vertritt er die LSU beim Runden Tisch LSBT*IQ-Lebensweisen der Landeshauptstadt Wiesbaden.

Löwer zur Seite stehen als stellvertretende Kreisvorsitzende Miriam Kempte (45, Breckenheim) und Ludwig Krammer (33, Biebrich). Zum Schriftführer wurde Andreas Liedtke gewählt (45, Mitte) und der frühere JU-Kreisvorsitzende Dennis Friedrich (25, Nordost) ist neuer Mitgliederbeauftragter. Den Vorstand komplettieren Nikolas Jacobs (30, Biebrich) und Reinhard Bauerschmitz (66, Mitte) als Beisitzer.

"Ich bin sehr glücklich, dass es uns nach Jahren der kontinuierlichen Arbeit und stetig steigenden Mitgliederzahlen gelungen ist, nun einen Kreisverband der LSU zu gründen", erklärte Löwer. Als "wichtigstes" Ziel nannte er die Realisierung eines Queeren Zentrums in der Landeshauptstadt "und damit ein Mehr an Sichtbarkeit für Menschen, die sich zur Community zählen, die aber auch Beratung, Schutz oder einfach den persönlichen Austausch durch Gespräche und Veranstaltungen suchen".

Auf der CDU-Liste zur Kommunalwahl am 14. März kandidieren übrigens sieben Mitglieder der LSU, darunter Nikolas Jacobs (Platz 6), Dennis Friedrich (Platz 23), Matthias Block-Löwer (Platz 39) und Miriam Kempte (Platz 56). "So vielfältig und ein Spiegelbild der Gesellschaft war noch keine Liste der CDU", betonte die Spitzenkandidatin der CDU Wiesbaden, Daniela Georgi, die bei der Gründungsversammlung ein kurzes Grußwort hielt.

Die Versammlung, die in einem Hybridformat stattfand, wurde vom Landesvorsitzenden der LSU Hessen, Matthias Block-Löwer geleitet. Während der Wahlvorgang im Wahllokal in der Kreisgeschäftsstelle erledigt wurde, fand der übrige Teil im mittlerweile üblichen Format als Videokonferenz statt. So konnte sich auch der LSU-Bundesvorsitzende Alexander Vogt aus Frankfurt zuschalten und eine Grußbotschaft des Bundesverbandes übermitteln.

Die LSU wurde 1998 gegründet. Aktuell ist sie deutschlandweit in zwölf Landesverbände gegliedert und hat außer in Wiesbaden fünf Kreisverbände in Berlin. Der Bundesvorstand der CDU hat im vergangenen Jahr die Anerkennung der LSU als Sonderorganisation der Partei befürwortet, die mit der neuen Satzung und dem neuen Grundsatzprogramm umgesetzt werden soll (queer.de berichtete). (cw/pm)



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11 Kommentare

#1 therapeutAnonym
  • 01.03.2021, 19:35h
  • Eine weitere Stockholm-Sydrom-Selbsthilfegruppe bei der Christlich Demokratischen Union. Gute Besserung!
  • Antworten » | Direktlink »
#2 PeinlichAnonym
  • 01.03.2021, 23:13h
  • "So vielfältig und ein Spiegelbild der Gesellschaft war noch keine Liste der CDU"

    Au weia, das sagt wohl ne Menge über deren Vielfaltsverständnis. Die LSU-Kreisvorsitzenden sind dabei ein perfektes Abbild der großen CDU-Vielfalt: Sechs weiße cis Männer und eine weiße cis Frau
  • Antworten » | Direktlink »
#3 MiriamAnonym
#4 MiriamAnonym
  • 02.03.2021, 08:27h
  • Antwort auf #1 von therapeut
  • Falsch.

    Ein Kreisverband der die Wiesbadener CDU sehr erfolgreich mit Vielfalt bereichert und dazu in der Wiesbadener CDU sehr geschätzt ist.

    Vielleicht lesen Sie die Berichte einmal bevor sie unqualifizierte und vor allem diskriminierende Kommentare abgeben.
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#5 MiriamAnonym
#6 PeinlichAnonym
#7 PeinlichAnonym
#8 MiriamAnonym
#9 TherapeutAnonym
#10 PeinlichAnonym
  • 02.03.2021, 20:56h
  • Antwort auf #8 von Miriam
  • Das einzig Falsche an dem Kommentar war die Fehlannahme, dass es sich um sechs cis Männer und eine cis Frau handelt. Sechs cis Männer und eine trans Frau machen den Kohl auch nicht fett. Wenn das die große Vielfalt in der CDU sein soll, sagt das einiges aus. Und die Verbissenheit, mit der Sie diese fehlende Vielfalt verteidigen, ist ebenso bezeichnend. Naja, getroffene Hunde bellen halt...
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