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"Ride with Pride" durch Düsseldorf

Bild: Rheinbahn

Mit einer Regenbogen-Bahn, die ab sofort täglich im Einsatz ist, setzen die NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf und die Rheinbahn gemeinsam ein klares Zeichen für die Akzeptanz queerer Menschen.

Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU) und Klaus Klar, Vorstandsvorsitzender und Arbeitsdirektor der Rheinbahn, schickten die Bahn am Donnerstag von der Haltestelle der Arena aus auf die Schiene. Ursprünglich sollte der bunte Zug schon im vergangenen Jahr anlässlich der Eurogames und zum CSD für Vielfalt und gleiche Rechte werben. Durch die Covid-19-Pandemie wurden die großen Veranstaltungen leider abgesagt; dies war für die Rheinbahn und die Landeshauptstadt jedoch kein Grund, das Vorhaben nicht umzusetzen.


Bild: Rheinbahn

Auf der "Ride with Pride"-Bahn sind außen unterschiedliche Menschen in diversen Konstellationen grafisch dargestellt und verschiedene Diversity-Dimensionen thematisiert. Gestaltet wurde der Zug von Georg Patermann und V.-Julian Bringezu: "Als junge Gestalter aus der LSBTIQ*-Community freuen wir uns, dass mit der Pride-Bahn eine Sichtbarkeit für vielfältige Lebensformen geschaffen wird. Außerdem hatten wir große Lust, eine tolle Bahn zu gestalten, mit Inhalten, mit denen wir uns identifizieren. Wir haben für dieses Projekt wirklich gebrannt."

Im Inneren der Bahn informieren Texte und Definitionen der "Anders & Gleich Kampagne" des Landes NRW über viele Themen der LGBTI-Community und laden alle Fahrgäste ein, einen QR-Code zu nutzen, um weitere Informationen - auch in leichter Sprache und als Hörfassung - abzurufen und Materialien zu bestellen.

"Düsseldorf ist eine tolerante, weltoffene Stadt der Vielfalt mit einer sehr bunten und aktiven Community - und dafür wird auch die Pride-Bahn stehen", erklärte Stephan Keller. "Als Oberbürgermeister ist es mir ein Anliegen, dass in der Stadt alle Menschen offen und selbstbestimmt leben und arbeiten können oder uns als Gäste besuchen kommen. Sie alle sollen sich hier wohl und wertgeschätzt fühlen." (cw/pm)



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#1 Teddy63Ehemaliges Profil
  • 05.03.2021, 21:48h
  • Insgesamt eine schöne Idee. Aber sogenannte "Ganzreklame"-Gestaltung wird für sehbeeinträchtigte Menschen zum Problem, wenn die Fensterscheiben flächig mit Folien beklebt werden. Diese Folienpartien sind zwar transparent gerastert, so dass man mit gesunden Augen von innen nach außen hindurchsehen kann wie durch ein dichtes Fliegengitter. Aber für Menschen mit "schlechten" Augen werden sie von innen zu verschwommenen grauen Flächen, die einen Blick nach draussen verhindern und ggf. so die Orientierung erschweren. Also macht die Wagen bunt, aber barrierefrei. Lasst die Fensterflächen einfach klar!
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