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"World Press Photo" würdigt queeren Mut

Bild: Oleg Ponomarev
  • 11. März 2021, noch kein Kommentar

Oleg Ponomarevs Porträt des trans Manns Ignat und seiner Freundin Maria aus Sankt Petersburg hat es in die Endauswahl für das "World Press Photo" geschafft.

Die Aufnahme "The Transition: Ignat" stammt aus einer wegweisenden Serie von fünf Porträts, die trans Menschen in Russland Gesicht und Stimme gibt und auf ihre Diskriminierung hinweist. Zu den Fotos erzählt Ponomarev auch die Geschichten seiner Models, die zugleich mutige Pionier*innen sind. So berichtet Ignat, der vom Schulpsychologen nach einem vertraulichen Gespräch geoutet wurde, von extremem Mobbing in der Schule. Das Foto ist sowohl in der Hauptkategorie "World Press Photo" als auch zusätzlich in der Porträt-Kategorie nominiert.

Insgesamt könnne sich sechs Fotograf*innen aus fünf Ländern Hoffnung auf den Hauptpreis machen: Die amerikanische Fotografin Evelyn Hockstein ist mit einem Foto zum Streit um eine Lincoln-Statue in den USA nominiert. Der russische Fotograf Valery Melnikov bildete eine armenische Flüchtlingsfamilie aus der Konfliktregion Nagorny-Karabach ab. Der dänische Fotograf Mads Nissen fotografierte eine alte Frau, die dank einem sterilen Plastikumhang erstmals seit Monaten wieder umarmt werden konnte. Der Spanier Luis Tato ist im Rennen mit einem Bild zur Heuschreckenplage in Ostafrika. Die verheerende Explosion im Hafen von Beirut ist Thema des nominierten Fotos des Italieners Lorenzo Tugnoli.

Die Jury zeigte sich beeindruckt von der erzählerischen Kraft der eingereichten Fotos. "Zu den Nominierten gehörten bemerkenswerte Geschichten von Hoffnung, Widerstandsfähigkeit und sozialen Wandel", sagte die Direktorin der Stiftung World Press Photo, Joumana El Zein Khoury.

An dem Wettbewerb hatten sich mehr als 4.300 Fotograf*innen aus 130 Ländern mit mehr als 74.000 Fotos beteiligt. Preise werden in acht Kategorien vergeben. Die Preisträger*innen sollen am 15. April in Amsterdam bekanntgegeben werden. (cw/dpa)



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