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Schwule Lockdown-Kunst

Bild: Rinaldo Hopf

Für sein neues Kunstprojekt "Social Distancing" hat Rinaldo Hopf eine Gruppe von Männern gemalt, die sich selbst einen blasen - jeweils mit einem Sicherheitsabstand von 1,5 Metern.

Der schwule Berliner Künstler hat sich von der Coronakrise nicht unterkriegen lassen. "Als Künstler habe ich im Pandemiejahr zwar die Ausstellungen und Vernissagen vermisst, konnte die Zeit aber gut für meine eigene kreative Arbeit nutzen", erklärte Hopf gegenüber queer.de.

Sein Projekt "Social Distancing" begann er vor einem Jahr während seiner Artist Residency in der Tom of Finland Foundation in Los Angeles. "Die Abstandsregeln, verbunden mit dem in Kalifornien schon ab Mitte März geltenden Lockdown - all das wahrgenommen aus der Perspektive einer weltberühmten Sammlung erotischer Kunst, die überall im Haus und auf dem Grundstück verteilt ist, brachten mich auf die Idee, eine Reihe von Männern bei Autofellatio zu malen", so der Künstler.

Als Hintergrund für seine Porträts wählte Rinaldo Hopf internationale Tageszeitungen aus der Pandemie-Zeit. Über seine aktuelle, ebenso provokante wie erotische Serie meint er: "Als Symbol unserer Zeit wird der Hyper-Narzissmus mit den gegenwärtigen Verpflichtungen der Distanzierung verbunden."

Einige (für unsere Freund*innen vom Jugendschutz zensierten) Kostproben aus der Serie gibt's in der unten verlinkten Galerie. (cw)



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#1 ReetAnonym
  • 29.03.2021, 15:27h
  • "für unsere Freund*innen vom Jugendschutz zensierten"

    Warum diese Bezeichnung , die man ja hier nur als leicht ironisch interpretieren kann? Ich denke, eine Beachtung und Eihaltung des Jugendschutzes ist auch im Sinne von Leserin*innen und Lesern.
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