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Netflix stellt queere Coming-of-Age-Serie vor

Kit Connor (li.) und Joe Locke sind die Helden der neuen Serie "Heartstopper" (Bild: Netflix)

Abonnent*innen des Streamingdienstes Netflix können sich auf eine brandneue Serie freuen, die auf Jugendromanen der 26-jährigen Autorin Alice Oseman beruht.

Netflix verfilmt die hochgelobte Graphic-Novel-Serie "Heartstopper". Die Bücher handeln von der Beziehung zwischen den Schülern Charlie und Nick, die ein britisches Knabengymnasium besuchen. In der Reihe geht es um Liebe, Freundschaft und Loyalität, aber auch um psychische Erkrankungen.

"Das ist eine Geschichte, die es verdient, erzählt zu werden", erklärte Alexi Wheeler, der bei Netflix für Kinder- und Familiencontent verantwortlich ist. Er kündigte an, dass die Serie acht Folgen à 30 Minuten umfassen werde. Ferner erklärte Wheeler, es sei wichtig für Netflix, "dass alle jungen Leute sich in unserem Content wiedererkennen können".

Die Hauptrollen werden der Newcomer Joe Locke und der 17-jährige frühere Kinderdarsteller Kit Connor übernehmen, wie Netflix mitteilte. Connor hatte bereits in mehreren TV- und Kino-Produktionen mitgespielt. So stellte er in "Rocketman" den jungen Elton John dar. Der Streamingdienst veröffentlichte dazu ein Bild mit den beiden Schauspielern.

Die Autorin war über die Hauptdarsteller begeistert: "Nick und Charlie existieren als Figuren schon seit fast zehn Jahren und sind zwei meiner Lieblingsfiguren. Ich war also etwas besorgt über das Casting, aber bin jetzt sehr glücklich, dass wir Kit und Joe gefunden haben", so Oseman. "Die sind beide so talentiert, süß, lustig und klug. Einfach perfekt. Es hat Spaß gemacht, die beiden kennenzulernen und sie im 'Heartstopper'-Universum willkommen zu heißen. Ich kann nicht warten, diese Figuren auf dem Bildschirm zum Leben zu erwecken."


Englisches Buchcover von "Heartstopper". Die Reihe ist bislang nicht auf Deutsch erschienen

Auch der Regisseur von "Heartstopper" wurde bekanntgegeben: Dabei handelt es sich um den offen schwulen Waliser Euros Lyn, der bereits zuvor bei Serien wie "Torchwood" oder der "Sherlock"-Serie mit Benedict Cumberbatch im Regiesessel Platz genommen hatte.

Die Dreharbeiten zu "Heartstopper" laufen laut Netflix derzeit an und sollen im Sommer beendet sein. Bislang hat der Streamingdienst noch nicht bekanntgegeben, wann die Serie zu sehen sein wird. (dk)



#1 silomari74Anonym
  • 23.04.2022, 21:57h
  • Nun ist das Boys Love Erzählformat aus Asien/Thailand also auch im liberaleren Europa angekommen. Also nach dem Trailer zu urteilen, ist Heartstopper eine klassische Boys Love Serie/Manga, wie sie in Thailand am Fließband in Serie produziert wird:

    Ein introvertierter schmächtiger Junge ist der Bottom und verliebt sich in den Draufgänger und begehrtesten Jungen an der Uni/der ist der Top. Ein bißchen Coming Out Drama und hier & da n bissel Homophobie und fertig ist der Plot.

    Zusätzlicher spielen die Hauptdarsteller wahlweise Rugby oder Fußball oder Basketball Männersport eben - nur um nicht den Eindruck zu erwecken, daß sie tuntig sind, sondern ganz normale Boys next door. Nur eben schwul.

    Tja/alles schon mal gesehen: Bad Buddy, TharnType, 2gether, He´s coming to me, Dark Blue Kiss deren thailändische Hauptdarsteller sind in Thailand, Taiwan, Südkorea, Japan und selbst im moslemischen Indonesien Stars.

    Achja/die Serien werden für heterosexuelle junge Frauen produziert d.h. die schwulen Rollen sind der Typ Mann, den heterosexuelle junge Frauen letztlich sexuell begehren. Thailändische Serienstars wie Ohm, Nanon, Chimon, Off, Gun, Tay, New, Mew und Gulf sind Teeniestars.

    In Asien schaffen diese Serien locker 30 % Einschaltquote mal sehen, ob wir nächstes Jahr eine Boys Love Serie im ZDF statt des Traumschiffs sehen. Schwule Jungs sind alle mal schöner anzusehen, als die Rentner Herz & Schmerz Serien.
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#2 Neugierige*rAnonym
  • 26.04.2022, 07:23h
  • Antwort auf #1 von silomari74
  • "Achja/die Serien werden für heterosexuelle junge Frauen produziert" -

    Oh; gestattet seine Hoheit, der allwissende und alles vorgebende silomari, mir als Schwulem denn trotzdem die Serie zu gucken? Oder verstößt das gegen die Gruppenstandards und man(n) wird sofort geteert, gefedert und mit "KEINE HEARTSTOPPER-ZUSCHAUER"-Hinweisen in sämtlichen Dating-Apps bedacht?
    PS: Ist denn schon überprüft worden, ob die Darsteller*innen allesamt LGBTQI* sind? Falls nicht, gehört die Serie ja direkt komplett boykottiert - nur ein schwuler Regisseur allein reicht ja bekanntlich nicht. Wenn nicht alle bis in die letzte Position mit echten LGBTQI* besetzt sind, ist das natürlich nur als Generalangriff und Verhöhnung von uns zu werten. Und wehe, da sind Personen bei, die als Puppys unterwegs sind, solche wollen "wir" ja nicht, die gehören nicht zur "Community". Und so weiter...
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