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Plakatkampagne für mehr lesbische Sichtbarkeit

Der Berliner Verein Lesben Leben Familie (LesLeFam) fordert mit Postern und Aufklebern humorvoll und mit Wortwitz mehr Teilhabe und Sichtbarkeit von lesbischen Frauen.

"Wir wollen mit dieser Kampagne zum Tag der lesbischen Sichtbarkeit darauf aufmerksam machen, dass die Situation von lesbischen Frauen in unserer Gesellschaft noch immer weitestgehend geprägt ist von Diskriminierungserfahrungen, Unsichtbarkeiten und fehlender Teilhabe", erklärte LesLeFam-Leiterin Constanze Körner. "Wir haben bekannte Redewendungen so angepasst, dass sie zum Nachdenken, Schmunzeln und hoffentlich zur Beteiligung aufrufen."

Die Ressourcen für lesbische Projekte und Orte seien marginal, beklagte Körner. "Die Corona-Pandemie verstärkt bei lesbischen Frauen die Effekte von Armut und Einsamkeit. Doch Lesben möchten die Gesellschaft mitgestalten und benötigen dafür Unterstützung, Solidarität und Ressourcen."

Alle vier Motive der LesLeFam-Kampagne zeigen wir in der unten verlinkten Galerie. Über weitere Aktionen zum Tag des lesbischen Sichtbarkeit berichteten wir am Montag in unserem Liveblog. (cw)



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#1 Paula RoydAnonym
  • 28.04.2021, 15:36h
  • Hmm... eine Kampagne, die die Möglichkeiten ihres Mediums nicht wirklich ausschöpft. Wieso werden auf einem Plakat, das Sichtbarkeit für Lesben schaffen will, die Lesben nur textlich dargestellt und nicht graphisch gezeigt? Das graphische Hauptelement des Regenbogen-Gemüses verweist ja zunächst nur auf LGBT allgemein, der textliche Nachsatz, dass es hier um lesbische Sichtbarkeit geht, wirkt als Träger der eigentlichen Hauptbotschaft nicht ganz so elegant.

    Wieso hätte man hier nicht die Verschiedenheit lesbischer Frauen/Beziehungen durch Darstellung entsprechender Frauen/Paare zeigen können, die das Thema unmittelbar und eindeutiger erkennbar macht? Damit könnte insbesondere aufzeigt werden, dass es eben nicht nur Butches, die in der Wahrnehmung der Mehrheitsgesellschaft das Bild von Lesben nach wie vor maßgeblich prägen dürften, gibt, sondern dass Frauen aller Altersgruppen, Körpertypen, Ethnien, Einkommensklassen usw. lesbisch sind? Würde nicht genau diese Bewusstmachung bewirken, dass man sich als nichtlesbische Person mit dem Gedanken befassen muss, dass Lesben überall sind?

    (Über die wirklich unvorteilhaften Hintergrundfarben und den etwas pastoralen Humor möchte ich jetzt nicht weiter sprechen...)
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