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"Warum soll die Liebe von zwei Menschen falsch sein?"

Setzten ein Zeichen für die Akzeptanz sexueller Vielfalt (v.l.n.r.): Pfarrrer Engelbert Petsch, Cornelia Darmann, Gabriele-Maria Kohl und Martina Krüger vom Vorstand des Pfarrpastoralrates sowie Marcel Spittel vom Verein queerNB (Bild: Christoph Biallas)

Immer mehr katholische Kirchen in Deutschland hissen die Regenbogenfahne - auch die Kirche St. Josef und St. Lukas in Neubrandenburg protestiert damit gegen das Segnungsverbot des Vatikans für homosexuelle Paare.

Die Flagge der LGBTI-Community wurde am Mittwoch gemeinsam vom Vorstand des Pfarrpastoralrates und dem Verein queerNB über dem Eingang der Kirche im Neubrandenburger Katharinenviertel aufgehängt.


(Bild: Christoph Biallas)

Das Verbot der Glaubenskongregation zur Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren könne nicht einfach stillschweigend akzeptiert werden, erklärte die Kirchengemeinde: "Es muss damit aufgehört werden, Menschen die in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft leben auszugrenzen. Die Regenbogenfahne an unserer Kirche ist ein gutes Zeichen unserer Überzeugung ein Gesicht zu geben."


(Bild: Christoph Biallas)

Auch Pfarrer Engelbert Petsch unterstützte die Aktion: "Für mich ist Gott die Liebe. Für mich gibt es nur diese eine Liebe. Diese Liebe kann ich nicht einteilen in gut, in böse oder in gewollt bzw. in nicht gewollt. Warum soll ich die Liebe von zwei Menschen bewerten? Warum soll die Liebe von zwei Menschen falsch sein? Warum darf ich Menschen in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft nicht segnen, die mich ehrlich darum bitten?", erklärte der katholische Geistliche. 299 verschiedene Segnungen kennt das Benediktionale der katholischen Kirche. Menschen, Gebäude bis hin zu 'jeglichen Dingen' darf ich im Auftrag der Kirche segnen, aber Menschen in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft darf ich nicht segnen. Es ist nicht mein Segen. Es ist nicht mein Zuspruch, sondern es ist der Zuspruch eines Gottes, der die Liebe ist. Ein Gott der für alle Menschen - ohne Unterschied - da ist." (cw)



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