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Regenbogenbänke für Heidelberg

Bild: Rothe / Stadt Heidelberg

Pünktlich zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi,- Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT) am 17. Mai leuchten künftig 17 Sitzbänke auf der Heidelberger Neckarwiese und im gesamten Stadtgebiet.

Der Regiebetrieb Gartenbau des Landschafts- und Forstamts hat dafür kurzerhand die naturhölzerne Lattung reparaturbedürftiger Bänke durch farbige Planken ersetzt und damit neben den Regenbogenflaggen ein weiteres sichtbares Symbol im Stadtbild platziert.

Die Regenbogenbank auf dem Wilhelmsplatz in der Weststadt testeten in dieser Woche spontan Umweltdezernent Raoul Schmidt-Lamontain (Grüne) und Marius Emmerich von der neuen Koordinationsstelle LSBTIQ+ der Stadt Heidelberg. Die Koordinationsstelle im Amt für Chancengleichheit bietet künftig direkten Kontakt zu aktuellen queeren Themen, Angeboten und Veranstaltungen und unterstützt die Community.

Heidelberg ist in Anerkennung des Einsatzes für familiäre, sexuelle und geschlechtliche Vielfalt bereits im vergangenen September als neues Mitglied im "Rainbow Cities Network" (RCN) aufgenommen worden. (cw)



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#1 Ralph
  • 16.05.2021, 10:32h
  • Ob man in der Universitätsstadt Heidelberg weiß, dass es im Dritten Reich mancherorts gelbe Bänke gab, auf denen Juden sitzen durften, während alle anderen Bänke für sie gesperrt waren? Ob diese Symbolik gerade die richtige ist, erscheint mir fragwürdig, aber in Deutschland findet sich ja fast überall historisch vermintes Gelände. Nehmen wir also die Absicht als gut und freundlich an und freuen uns über diese Bänke. Übrigens stehen hier in der Gemeinde auch Bänke in Regenbogenfarben. Niemand weiß, wer das veranlasst hat, und bei der Aufstellung gab es auch kein Brimborium darum. (Ich fürchte, der Sinn war bloß, Farbe in den öffentlichen Raum zu bringen. Der schwul-lesbischen Symbolik dürfte man sich nicht bewusst gewesen sein.)
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#2 LotiAnonym
  • 16.05.2021, 10:50h
  • Antwort auf #1 von Ralph
  • Hauptsache der Kommentar steht. Was will uns der Autor damit sagen. Schmunzel. Ich finde diese Angelegenheit gut gelungen. Da darf man ruhig auch mal Loben ohne gleich wieder mit einem Hintergedanken.
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#3 FliegenAnonym
  • 16.05.2021, 11:12h
  • Heute ne Regenbogen BANK morgen brennen wieder Regenbogen FAHNEN und keinen intressierts!!!
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#4 SybilleAnonym
  • 17.05.2021, 08:19h
  • Antwort auf #1 von Ralph
  • "Ob man in der Universitätsstadt Heidelberg weiß, dass es im Dritten Reich mancherorts gelbe Bänke gab, auf denen Juden sitzen durften, während alle anderen Bänke für sie gesperrt waren?"
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    Meine Güte, Ralph... man kann aber auch alles mies denken und auf die Shoa reduzieren. Also ist für die jetzt der Regenbogen das Stigma der Ausgrenzung, oder was?

    Ich habe lediglich eines zu bemängeln: Bei der Bank im Bild fehlt die rote Planke.
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#5 LarsAnonym
  • 17.05.2021, 11:50h
  • Ich empfinde die Regenbogenbank auch eher als Segregationszeichen und bin da ganz bei Ralph.
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#6 Godwins lawAnonym
#7 RainbowAnonym
  • 20.05.2021, 10:49h
  • Regenbogenbänke, Regenbogenzebrastreifen usw. gefallen mir. Etwas mehr Farbe im Stadtbild!
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