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Lego feiert queere Vielfalt

Bild: Lego

Unter dem Motto "Everyone is Awesome" kommt im Juni das allererste Pride-Set des dänischen Spielzeugherstellers Lego in den Handel.

Das Regenbogen-Set wird aus insgesamt 346 Teilen gebaut und besteht aus elf Minifiguren in den Farben Schwarz, Braun, Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Violett, Hellblau, Weiß und Pink. Lego-Designer Matthew Ashton ließ sich dabei bewusst von der inklusiven Prideflagge inspirieren.

Um "Individualität auszudrücken und mehrdeutig zu bleiben", habe er die Figuren keinem bestimmten Geschlecht zugeordnet, erklärte Ashton gegenüber der britischen Zeitung "The Guardian". Mit einer Ausnahme: Die lila Minifigur mit einer stark stilisierten Beehive-Frisur sei als "klare Anspielung auf alle fabelhaften Dragqueens" gedacht.

Ursprünglich hatte der Vice President Design, der selbst zur LGBTI-Community gehört, das Pride-Seit für den eigenen Schreibtisch entworfen. Erst nach viel positivem Feedback von Kolleg*innen schlug er es Lego zur Veröffentlichung vor - mit Erfolg. Ab 1. Juni soll es zum Preis von 34,99 Euro im Handel erhältlich sein. "Wir feiern jeden Lego-Spieler", erklärte das Unternehmen am Donnerstag auf Twitter und postete einige Bilder des queeren Sets.

Twitter / LEGO_Group
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Er sei überglücklich, für ein offenen und akzeptierenden Konzern zu arbeiten, sagte Ashton. Ein Spielzeug mit der Botschaft, dass jeder Mensch großartig ist, hätte ihm als Kind manches Leid und manche Selbstzweifel erspart. (cw)



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#1 AlexAnonym
#2 Taemin
#3 LotiAnonym
#4 LegatProfil
  • 20.05.2021, 18:39hFrankfurt am Main
  • Antwort auf #1 von Alex
  • Pinkwashing wäre es ja nur, wenn der Lego Konzern sich einen sachverwandten Fauxpas geleistet hätte und sich nun reinzuwaschen suchte. Auf welchen konkreten Vorfall beziehst du also deinen Vorwurf?
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#5 WunderbarAnonym
  • 20.05.2021, 23:26h
  • Etwas sehr in den Farbeimer gefallen und teuer...
    Ich habe mir selbst von Playmobil ein Frauenpaar zusammengestellt (gibt es als solches ja noch nicht).
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#6 AlexAnonym
  • 21.05.2021, 10:34h
  • Antwort auf #4 von Legat
  • Also abgesehen von diversen anderen Verfehlungen (Überteuert, Klagewütig gegen Konkurrenz und Vertragsnehmer selbst bei geringen Erfolgsaussichten, Ausnutzung ihrer quasi Monopolstellung), kommt als Themenverwandte Verfehlung dazu, dass deren Produkte Genderklischees bedienen, und zwar nicht nur son bisschen, sondern Jahrzehntelang und immer noch anhaltend.

    Da wird auch ein Set in Regenbogenfarben nichts dran ändern. Aber die brauchten halt mal dringend ne positive Pressemitteilung.
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#7 LegatProfil
  • 21.05.2021, 16:43hFrankfurt am Main
  • Antwort auf #6 von Alex
  • "kommt als Themenverwandte Verfehlung dazu, dass deren Produkte Genderklischees bedienen, und zwar nicht nur son bisschen, sondern Jahrzehntelang und immer noch anhaltend.

    Da wird auch ein Set in Regenbogenfarben nichts dran ändern. Aber die brauchten halt mal dringend ne positive Pressemitteilung."

    Ich finde da widerspricht du dir selber. Das Set in Regenbogenfarben ist ja schon eine solche Genderklischees nicht bedienende Änderung.
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#8 LotiAnonym
  • 21.05.2021, 16:47h
  • Antwort auf #6 von Alex
  • 1. Legosteine waren schon immer teuer.
    2. China versucht die Monopolstellung auszuhebeln mit billig Bausteine. Dagegen wehrt sich Lego, wie ich finde zurecht.
    3.Die Angebotspalette ist mittlerweile derartig erweitert worden, da macht es mir als Erwachsener sogar wieder Spaß noch mal Kind zu sein. Einige Star Wars Modelle haben schon einen enormen Sammlerwert und sehen super aus. Ich kenne einen Jugendlichen, der diese Objekte hütet wie seine Augäpfel.
    Alles andere so wie Du beschreibst interessiert Kleinkinder herzlich wenig.
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#9 Taemin
  • 21.05.2021, 17:04h
  • Antwort auf #7 von Legat
  • Das ist doch das übliche Gestänker. Tagein tagaus wird beklagt, dass LSBTI unsichtbar gemacht werden - sobald aber mal das Gegenteil geschieht, ist es auch wieder nicht recht.
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#10 LegatProfil