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Das andere Polen zeigt Gesicht

Rund 20.000 Menschen haben am Samstag in der polnischen Hauptstadt Warschau für LGBTI-Rechte demonstriert - angeführt wurde die "Gleichheitsparade" von Bürgermeister und Schirmherr Rafal Trzaskowski.

"Dies ist ein Ort, wo alle lächeln und es keine Aggression gibt", erklärte der Politiker der liberalen Bürgerplattform (PO). Ein Sprecher der Veranstalter*innen beklagte eine sich verschlechternde Situation für die LGBTI-Community in Polen unter der rechtsnationalen Regierung. Man rücke aber als Gemeinschaft enger zusammen und fühle sich dadurch gestärkt. Viele Teilnehmer*innen schwenkten Regenbogenfahnen.

Die erste Gleichheitsparade ("Parada Rownosci") in Warschau fand im Jahr 2001 statt. Wegen der Corona-Pandemie war die Veranstaltung im vergangenen Jahr ausgefallen.

Das streng katholische Polen steht immer wieder wegen der Diskriminierung sexueller und geschlechtlicher Minderheiten in der Kritik. Die Regierungspartei PiS prangert regelmäßig eine vermeintliche "LGTBI-Ideologie" an, die von Brüsseler "Eurokraten" genährt werde und sich gegen polnische Traditionen und Werte richte. (cw/dpa/AFP)



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#1 KaiJAnonym
  • 20.06.2021, 10:18h
  • "Das andere Polen zeigt Gesicht" und zwar weit zuvorderst schon vor den1980er Jahren als Initiator der demokratischen Revolution in Osteuropa, der Wiedervereinigung Deutschlands und in den vielen, mutigen und grossen Gleichheitsparaden zu Stonewall.
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