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Mit 17 Tagen Verspätung: Die Allianz Arena leuchtet!

Was beim EM-Spiel Deutschland gegen Ungarn noch von der UEFA verboten worden war, setzte der FC Bayern am Samstag zum CSD München als Hausherr nun um.

Mit der Regenbogenbeleuchtung der Allianz Arena von 21 bis 24 Uhr wolle der Verein "einmal mehr ein klares Signal aussenden, dass er für Weltoffenheit und Vielfalt steht", hatte Präsident Herbert Hainer bereits zuvor in einem Statement auf der Homepage erklärt. Schon in den vergangenen Jahren war das Münchner Fußballstadion entsprechend erleuchtet worden.

Twitter / OliverKahn

Die Beleuchtung der Arena in Regenbogenfarben war vor dem letzten deutschen EM-Gruppenspiel gegen Ungarn zum Streitthema geworden, weil die Europäische Fußball-Union einen entsprechenden Antrag der Stadt abgelehnt hatte. Der Dachverband hatte dies damit begründet, dass der Antrag mit Blick auf das Ungarn-Spiel politisch motiviert gewesen sei. Hintergrund der Debatte ist das kurz zuvor erlassene queerfeindliche Gesetz, das die Informationsrechte von Jugendlichen zu Hom- und Transsexualität in Ungarn einschränkt.

Den CSD hat München in diesem Jahr erneut ohne große Parade, aber mit einer Vielzahl von Aktionen begangen. Die Hauptveranstaltung in der Innenstadt verteilte sich am Samstag wegen der Corona-Pandemie auf 66 kleine Einzelstandorte mit jeweils maximal sechs Personen. "Es ist gut, dass die Community wieder ein bisschen auf die Straße gehen kann", erklärte ein CSD-Sprecher. So bekomme man die wichtige Sichtbarkeit. Am Sonntag soll der CSD fortgesetzt werden, unter anderem mit einer Fahrraddemonstration. (cw/dpa)

Galerie:
CSD München 2021 (70 Bilder)


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#1 Taemin
  • 12.07.2021, 09:50h
  • Anzumerken ist, dass in München dieses Jahr so viele Regenbogenflaggen zum CSD gehisst wurden wie nie zuvor, und zwar sogar an Stellen, an denen man es nie vermutet hätte. Dass die Bayerische Versicherung vor ihrem Verwaltungsgebäude gegenüber vom Landtag gleich zwei Regenbogenfahnen wehen ließ, war für mich schon Anlass zum Erstaunen, während die vielen Regenbogenfarben am Gärtnerplatz eher weniger überraschend waren, aber auch dort früher unüblich. Als ich beim Gang über den Max-Josef-Platz aber über dem Theatertrakt der Residenz eine große Regenbogenfahne flattern sah, war das schon ein erhebender Anblick: die Regenbogenfarben am Sitz der bayerischen Könige. Wer hätte das gedacht.
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#2 andreAnonym
#3 Taemin
  • 12.07.2021, 10:32h
  • Antwort auf #2 von andre
  • Also die Sache mit Katar... aus der Sicht eines der großen Denker des deutschen Volkes, Wolfgang Thierse, ist da Respekt vor der kulturellen Tradition des Morgendlandes gefragt.
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