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Mit 17 Tagen Verspätung: Die Allianz Arena leuchtet!
Bild: Basti / twitter- 11. Juli 2021,
Was beim EM-Spiel Deutschland gegen Ungarn noch von der UEFA verboten worden war, setzte der FC Bayern am Samstag zum CSD München als Hausherr nun um.
Mit der Regenbogenbeleuchtung der Allianz Arena von 21 bis 24 Uhr wolle der Verein "einmal mehr ein klares Signal aussenden, dass er für Weltoffenheit und Vielfalt steht", hatte Präsident Herbert Hainer bereits zuvor in einem Statement auf der Homepage erklärt. Schon in den vergangenen Jahren war das Münchner Fußballstadion entsprechend erleuchtet worden.
/ OliverKahnLicht an!
Oliver Kahn (@OliverKahn) July 10, 2021
Christopher Street Day @FCBayern
Gemeinsam für mehr Toleranz und Vielfalt! pic.twitter.com/mk8Yeox16D
Die Beleuchtung der Arena in Regenbogenfarben war vor dem letzten deutschen EM-Gruppenspiel gegen Ungarn zum Streitthema geworden, weil die Europäische Fußball-Union einen entsprechenden Antrag der Stadt abgelehnt hatte. Der Dachverband hatte dies damit begründet, dass der Antrag mit Blick auf das Ungarn-Spiel politisch motiviert gewesen sei. Hintergrund der Debatte ist das kurz zuvor erlassene queerfeindliche Gesetz, das die Informationsrechte von Jugendlichen zu Hom- und Transsexualität in Ungarn einschränkt.
Den CSD hat München in diesem Jahr erneut ohne große Parade, aber mit einer Vielzahl von Aktionen begangen. Die Hauptveranstaltung in der Innenstadt verteilte sich am Samstag wegen der Corona-Pandemie auf 66 kleine Einzelstandorte mit jeweils maximal sechs Personen. "Es ist gut, dass die Community wieder ein bisschen auf die Straße gehen kann", erklärte ein CSD-Sprecher. So bekomme man die wichtige Sichtbarkeit. Am Sonntag soll der CSD fortgesetzt werden, unter anderem mit einer Fahrraddemonstration. (cw/dpa)
Samstag, 10. Juli 2021: Münchner Aids-hilfeee. Foto: Mark Kamin
Posted by CSD München – Munich Pride on Saturday, July 10, 2021
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