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"Lieb, wen du willst, ohne Rücksicht auf Verluste"

Bild: Stefan Trocha

Vor Corona legte DJ Steve auf CSD-Partys und Parade-Trucks in ganz Deutschland auf – in diesem Jahr zeigt er Flagge mit einer Fotoserie.

"Lieb, wen du willst, ohne Rücksicht auf Verluste", nennt Stefan Wagner, wie DJ Steve mit bürgerlichem Namen heißt, die intime Knutsch-Session, die in Zusammenarbeit mit dem Fotografen Stefan Trocha entstanden ist. Die Aufnahmen postete er u.a. auf Facebook und Instagram. Wir zeigen die Bilder in der unten verlinkten Galerie.

Mit dem Shooting habe er queere Sichtbarkeit auch in der Pandemie schaffen wollen, erklärte DJ Steve gegenüber queer.de. "Jeder sollte sich in der Öffentlichkeit küssen dürfen. Egal ob Mann und Frau, Frau und Frau oder Mann und Mann. Liebe ist Liebe, und Liebe ist die Antwort auf all unsere Probleme. Liebe ist für alle da!"

Zwar sei Homosexualität viel akzeptierter als noch vor 15 Jahren, meinte der 33-Jährige. "Trotzdem gibt es immer noch homophobe Menschen, die allergisch auf den Regenbogen reagieren." Auch auf weiterhin bestehende Diskriminierungen will er mit seiner Fotoserie aufmerksam machen: "Wir haben zwar mittlerweile die Ehe für alle, aber das Blutspenden für Homosexuelle zum Beispiel ist immer noch verboten", so DJ Steve.

Sein Fazit: "Es ist nach wie vor wichtig, dass wir Homosexuellen weiterhin unsere Stimme erheben." Und das geht manchmal auch lautlos mit Bildern, die für sich sprechen! (mize)



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#1 mind_the_gap
  • 01.08.2021, 17:39h
  • Dieser unsägliche Spruch "Lieb, wen du willst" klingt ja super nett und tolerant - und dennoch ist und bleibt er falsch. Er legt nämlich nahe, dass sexuelle Orientierung eine willentliche Entscheidung ist. Selbst wenn man das auf einzelne Personen herunterbricht, bleibt es falsch: man verliebt sich schließlich nicht in eine Person, nur weil man das will.

    Solche Sprüche sind letztlich Wasser auf die Mühlen unserer Gegner_innen, die meinen, wir könnten unsere sexuelle Orientierung und/oder geschlechtliche Identität wechseln wie Kleidungsstücke - und wenn wir denn nur wirklich wollten, könnten wir doch genauso gut hetero sein.
    Damit werden Benachteiligungen und Diskriminierungen begründet - denn "wer sich schon freiwillig für so einen Lifestyle entscheidet, muss auch die Konsequenzen tragen".

    Der VÖLLIG falsche Denkansatz! Locker, leicht dahergeplappert, aber einfach falsch und gefährlich.
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#2 FotofixAnonym
  • 01.08.2021, 19:59h
  • Antwort auf #1 von mind_the_gap
  • Ich kann deine Gedankengänge überhaupt nicht nachvollziehen. Genauso gut könnte ich jetzt stattdessen schreiben: "Lieb, wen du willst, ohne Rücksicht auf Verluste"" sei egoistisch provokant, weil die spontanen eigenen Bedürfnisse scheinbar verabsolutiert werden. Whatever, ich finde deinen Kommentar melodramatisch, weil die Fotos erstens harmlos sind (außer man hat einen Sprung in der Schüssel) und zweitens nicht von Gegnern stammen, sondern tatsächlich eine "nette und tolerante" Absicht dahintersteht, wie du selbst in deinem ersten Satz bemerkst und zugesteht.
    Du findest das aber bereits "unsäglich". Tja, da kommen wir wohl heute nicht mehr zusammen, was die Meinungsfindung angeht. Ich habe den Eindruck, dich nervt und ärgert in Wahrheit was ganz anderes, als die Fotos/der Titel. Möchtest du drüber schreiben?
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#3 mind_the_gap
  • 01.08.2021, 21:20h
  • Antwort auf #2 von Fotofix
  • Ich habe alles geschrieben, was dazu nötig war, zu verstehen, was ich meine. Wenn Du das nicht nachvollziehen kannst, ist das nicht mein Problem. Ich habe dem, was ich geschrieben habe, nichts hinzuzufügen.
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#4 gaybikerAnonym