https://queer.de/b?3493
Hamburg Pride mit Tschentscher und Fegebank
- 08. August 2021, kein Kommentar
Rund 8.500 Personen beteiligten sich am Samstag an der CSD-Fahrraddemonstration in Hamburg – darunter der Erste Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) und die Zweite Bürgermeisterin und Gleichstellungssenatorin Katharina Fegebank (Grüne).
Der Hamburg Pride e.V. hatte die Veranstaltung unter zahlreichen Auflagen zum Infektionsschutz durchgeführt. Die Fahrraddemo führte unter anderem über die Reeperbahn, die Landungsbrücken, die Speicherstadt bis nach Hamm und St. Georg fast 17 Kilometer durch die Stadt. Die Tour war damit fast doppelt so lang wie 2020 (queer.de berichtete).
"Hamburg steht für Toleranz & Vielfalt", tweetete Tschentscher von der Demonstration. "Auch wenn der normale Umzug coronabedingt nicht stattfinden kann: Eine große #Pride-Fahrradparade ist ein ebenso starkes Signal des weltoffenen Hamburgs."
/ TschenPeDie Demonstration zum Christopher-Street-Day hat jedes Jahr eine wichtige Botschaft: Hamburg steht für Toleranz & Vielfalt. Auch wenn der normale Umzug coronabedingt nicht stattfinden kann: Eine große #Pride-Fahrradparade ist ein ebenso starkes Signal des weltoffenen Hamburgs. pic.twitter.com/ZBiNeIbX25
Peter Tschentscher (@TschenPe) August 7, 2021
|
Die Fahrraddemonstration sei "der sicherste und verantwortungsvollste Weg, die Sichtbarkeit der queeren Community auf der einen Seite sowie den Infektionsschutz auf der anderen Seite zu gewährleisten", erklärte CSD-Chef Stefan Mielchen, warum man sich nicht wie etwa in Berlin für eine klassische Politparade entschieden habe. "Mit der deutlich längeren Route in diesem Jahr haben wir versucht, das Beste aus der Situation zu machen und in Stadtteilen Flagge gezeigt, die der reguläre CSD sonst nicht erreicht."
Zu den politischen Forderungen des Hamburg Pride gehörte die Abschaffung des Transsexuellengesetzes und die Ergänzung von Artikel des Grundgesetzes um die sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität. Die Bundesregierung wurde aufgefordert, den Druck innerhalb der EU zu erhöhen, "damit Länder wie Ungarn oder Polen mit ihrer minderheitenfeindlichen Politik nicht länger durchkommen". (cw)

















