Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/b?3524

Das Ehebett für alle

  • 08. September 2021, noch kein Kommentar

Am 26. September stimmt die Schweizer Bevölkerung über die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ab – IKEA Schweiz setzt sich mit einer eigenen Kampagne für ein Ja an der Urne ein.

Die Unterstützungsaktion von IKEA läuft unter dem Motto "Das Ehebett für alle". Mit dem witzigen Claim will das Möbelhaus aufzeigen, dass in den Ehebetten von IKEA bereits heute alle möglichen Liebespaare schlafen – das Bett unterscheidet nicht nach Geschlecht oder Heiratsstatus. Diese Vielfalt ist im Kampagnensujet mit unterschiedlichen Plüschtieren dargestellt. Die Kampagne läuft seit Mittwoch und wird landesweit in Form von Inseraten und auf Social Media veröffentlicht.

"IKEA ist ein inklusives Unternehmen. Deshalb unterstützen wir alle unsere Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter gleichermaßen in ihrem Recht, sich selbst zu sein", erklärte Jessica Anderen, CEO von IKEA Schweiz, zur Kampagne. "Die Schweiz sollte die gleichen Rahmenbedingungen für alle bieten sollte, um sich selbst zu sein. Voraussetzung dafür ist, dass alle die gleichen Rechte haben – unabhängig von der sexuellen Orientierung."

IKEA gilt als eine der LGBTI-freundlichsten Firmen der Welt, der auch gegen erbitterte Kritik für Akzeptanz wirbt. So schaltete die Firma bereits 1994 als erster großer Konzern einen Werbespot im amerikanischen Fernsehen, in dem auch ein schwules Paar zu sehen war. 2008 sorgte in Polen ein essendes Männerpaar im IKEA-Katalog für Aufregung – Konservative riefen daraufhin zu einem Kaufboykott auf (queer.de berichtete). Drei Jahre später warb Ikea in Italien mit einem händchenhaltenden Paar, was zu heftiger Kritik in der von Silvio Berlusconi kontrollierte Presse führte (queer.de berichtete). 2015 stellte IKEA sein Kundenmagazin in Russland wegen des Homo-"Propaganda"-Gesetzes ein (queer.de berichtete). Letztes Jahr ging die homophobe polnische Justiz gegen das schwedische Möbelhaus vor, weil der Konzern in Krakau einen Mitarbeiter gefeuert hatte, der in der internen Firmenkommunikation Homosexuellen mit dem Tod gedroht hatte (queer.de berichtete). (cw)



-w-

08. September 2021
Noch kein Kommentar

-w-
-w-
Newsletter
  • Unsere Newsletter halten Dich täglich oder wöchentlich über die Nachrichten aus der schwul-lesbischen Welt auf dem Laufenden.
Tagesbilder durchsuchen
Bild vorschlagen