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Modetipps vom schwulen Anstandsonkel

Bild: Deutscher Bundestag / Achim Melde

Jens Spahn ist stolz auf seinen Schlips: Der Bundesgesundheitsminister hat sich öffentlich geoutet, dass er ohne Krawatte niemals den Deutschen Bundestag betritt.

"Das ist die repräsentative Stube der Demokratie, da läuft man nicht im Pulli rum", sagte der 41-Jährige am Montag beim "Ständehaustreff" der "Rheinischen Post" in Düsseldorf. Beim Staatsbankett habe im Übrigen ein "gut sitzender Smoking" einiges für sich. Sein Ehemann Daniel Funke sehe aber immer besser aus als er, räumte Spahn ein.


Seit 2009 (l.) bzw. 2012 hat sich Spahns Krawattengeschmack immerhin verbessert (Bilder: Deutscher Bundestag / Lichtblick / Achim Melde)

Sein Elternhaus habe ihm "viel Resilienz" mitgegeben, sagte der CDU-Politiker bei der Veranstaltung mit Blick auf seine Homosexualität. Immerhin komme er aus einem münsterländischen katholischen Dorf. Aber auch dort habe sich in den vergangenen 20 Jahren viel geändert. Inzwischen gehe die Gesellschaft damit viel selbstverständlicher um. (dpa/mize)



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#1 LotiAnonym
  • 14.09.2021, 08:21h
  • Das Frau/Mann sich im Bundestag angemessen zu kleiden haben ist unbestritten. Aber so wie Jehns Spahn es ausdrückt klingt das für mich wie Krawattenzwang beim betreten eines Spielkasinos. Mir persönlich reicht auch eine Jeans zum Jackett ohne Schlips. Die Damen im Bundestag tragen ja auch keinen Halsbinder.
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#2 goddamn liberalAnonym
#3 LotiAnonym
#4 mind_the_gap
  • 14.09.2021, 09:57h
  • Wäre der Bundestag wirklich die repräsentative Stube der Demokratie, würden gerade nicht alle mit Krawatte herumlaufen. Beispielsweise eine Claudia Roth mit herrlich bunten Kleidern, die mit dem Herzen bei mir ist, ist mir tausendmal lieber als irgendwelche eiskalten Krawatten-Karrierefuzzis.

    Ich erinnere da ganz nebenbei auch an das erfrischend provokativ-unkonventionelle Auftreten der Grünen bei ihrem allerersten Einzug in den Bundestag 1983. Da war plötzlich im wahrsten Sinne des Wortes Leben in der Bude.

    Spahn erinnert mich da eher an die Grauen Herren aus Michael Endes "Momo". Und auch nicht nur vom Outfit her.
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#5 Karl DiorAnonym
  • 14.09.2021, 09:59h
  • Den Schlips kann ja auch als Phallussymbol verstanden werden.
    Wer's braucht, hat's vielleicht nötig ...
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#6 LotiAnonym
#7 StaffelbergblickAnonym
  • 14.09.2021, 11:41h
  • OMG ... haben wir Herausforderungen ... fehlt nur noch welche Unterhosen er trägt ... deutsches stabiles Material oder eher was luxuriöses, frisch eingeflogen von der Südhalbkugel ???? Fragen über Fragen ;-)
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#8 zundermxeAnonym
  • 14.09.2021, 11:43h
  • Antwort auf #4 von mind_the_gap
  • Leben, Strickpullis und Blumen!
    Erinnere mich gerne an streitbare und inspirierende Personen, wie Petra Kelly und Jutta Ditfurth.

    Leider bestehen die Grünen fast nur noch aus Realos, von denen so manche auch locker Mitglieder*innen anderer Parteien sein könnten. Die VerFischerung der Grünen halt. Die Grünen der 80er wären heute fest an der Seite von FFF und hätten mehr Schnittpunkte mit der Linken.

    Naja, trotzdem immer noch bundespolitisch für mich die derzeit einzig wählbare Partei als Schwuler.
    Wenn auch in mancher Hinsicht mit klar kritischer Distanz.

    Spahn sonnt sich mit seinen Äußerungen mal wieder in seiner eigenen Persiflage.
    Ein Teil von dem, wie diese Spahns, Söders und Laschets der cdu/csu wirklich ticken, zeigen sie derzeit ungeniert im Wahlkampf. Indem sie mit Parolen und Rezepten aus der christlichen-konservativen Mottenkiste gegen andere hetzen und polemisieren weil sie seit langem mal wieder das Gefühl haben kämpfen zu müssen.
    Die Arroganz, Ignoranz und gewollte Inkompetenz der Jahre und Jahrzehnte wie ein Schild präsentierend als hätten sie nie regiert oder eigentlich doch Verantwortung wahrnehmen müssen.
    Mit der Hilfe von Burda und Springer soll das zumindest den Totalabsturz verhindern helfen.
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#9 trans naysayerAnonym
  • 14.09.2021, 12:14h
  • "Sein Elternhaus habe ihm "viel Resilienz" mitgegeben...Immerhin komme er aus einem münsterländischen katholischen Dorf."

    Schon wieder ein "kulturell" bedingter Übersetzungsfehler. Er hat das kulturelle Konzept von "resilience and perseverance" nicht verstanden. - Er überträgt es auf deutsches "Beharrungsvermögen" und "Ignoranz".

    Another hillbilly elegy...
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#10 goddamn liberalAnonym
  • 14.09.2021, 12:34h
  • Antwort auf #4 von mind_the_gap
  • "Ich erinnere da ganz nebenbei auch an das erfrischend provokativ-unkonventionelle Auftreten der Grünen bei ihrem allerersten Einzug in den Bundestag 1983."

    Ich habe die damals als Erstwähler mit reingewählt.

    Lebensreform-Germanen ohne lateinische Lebensart fand ich aber schon damals keineswegs erfrischend.
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