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Deutscher Filmpreis für Oliver Masucci

Bild: Eventpress Radke / Deutscher Filmpreis

Für seine Rolle als bisexueller Filmemacher Rainer Werner Fassbinder im Biopic "Enfant terrible" wurde Oliver Masucci am Freitagabend beim Deutschen Filmpreis als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet.

Aus queerer Sicht war die Veranstaltung enttäuschend: "Enfant terrible" war der einzige Film mit einem LGBTI-Schwerpunkt, der überhaupt für einen Preis nominiert war.

Die Tragikomödie "Ich bin dein Mensch" über eine heterosexuelle Mensch-Roboter-Beziehung konnte gleich vier Auszeichnungen gewinnen, darunter die Goldene Lola für den besten Spielfilm und die beste weibliche Hauptrolle (Maren Eggert). Der Preis für den besten Dokumentarfilm ging an "Herr Bachmann und seine Klasse".


Masucci als Fassbinder in "Entfant terrible" (Bild: Bavaria Filmproduktion)

Schauspielerin Senta Berger erhielt einen Ehrenpreis für herausragende Verdienste um den deutschen Film. Auch ein Film ihres Sohnes Simon Verhoeven wurde prämiert – die Komödie "Nightlife" wurde als Film mit den meisten Kinobesucher*innen ausgezeichnet. Alle Preisträger*innen gibt es hier.

Der Deutsche Filmpreis gilt als wichtigste nationale Auszeichnung in der Branche. Die mehr als 2.000 Mitglieder der Deutschen Filmakademie stimmen über viele der Preisträger*innen ab. Erstmals seit Beginn der Pandemie fand die Verleihung wieder mit großem Publikum statt – rund 1.200 Menschen waren eingeladen. Die Auszeichnungen sind mit insgesamt rund drei Millionen Euro für neue Projekte verbunden, das Geld stammt aus dem Haus von Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU). (cw/dpa)


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#1 StaffelbergblickAnonym
  • 02.10.2021, 11:28h
  • "Aus queerer Sicht war die Veranstaltung enttäuschend: "Enfant terrible" war der einzige Film mit einem LGBTI-Schwerpunkt, der überhaupt für einen Preis nominiert war." Sorry ... das ist ziemlich daneben. Ich habe mir die gesamte Sendung angesehen. Besonders der Moderator und auch mit verschiedenen Dankesreden wurden sehr deutlich Probleme im gesamten Filmgeschehen aufgegriffen, verdeutlicht und ach angeprangert. Es wohl das erste Mal, dass bei einer solchen Veranstaltung der Moderator in einer Sequenz in einem roten Kleid auf die Bühne kommt und dabei die Frage diskutiert, auf was wir reduziert werden.
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