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Freie Gräber für Queers!
Bild: Memento e.V. Hamburg- 10. Oktober 2021,
Unter dem Motto "Die Family verändert sich – auch auf dem Friedhof" bietet der Hamburger Memento e.V. der LGBTI-Community eine queere Alternative für die letzte Ruhe an.
Die Gemeinschaftsgräber von Memento e.V. auf dem Parkfriedhof Ohlsdorf wurden in den 1990er Jahren für Menschen eingerichtet, die an AIDS gestorben sind. Inzwischen stehen sie jedoch "allen Menschen zur Verfügung, die sich der LGBTIQ*-Szene zugehörig fühlen", teilte der Verein in der vergangenen Woche in einer Pressemitteilung mit.
Die Gemeinschaftsgrabstätten seien "eine echte Alternative zu mehr oder weniger anonymen Beisetzungen in Rasen- oder Reihengräbern" sowie zu "Familiengräbern, wie wir sie alle kennen", wirbt Memento. "Viele Menschen lebten nicht traditionelle Formen von Familie. Stattdessen prägten andere Arten von Communities und Netzwerken ihr Leben. Die Geschichten dieser Menschen gehören zu unserer Stadt; diese Zugehörigkeit und die gelebte Solidarität mit den Verstorbenen macht der Verein mit seiner Arbeit über deren Tod hinaus sichtbar."
Die Grabstätten seien außerdem Treffpunkte: "Angehörige, Freundinnen und Freunde kommen oft dorthin, und zweimal im Jahr veranstaltet der Verein Memento e.V. dort Treffen zum gemeinsamen Gedenken."
Mehr Infos zur queeren letzten Ruhe gibt es auf der Memento-Homepage. (cw)

















Also, wenn ich einmal das Zeitliche segne - und das ist hoffentlich noch eine Weile hin - dann möchte ich neben all meinen verstorbenen Mitmenschen - egal ob hetero, schwul, lesbisch, bi, trans, inter etc. etc. - liegen. Davon mal abgesehen glaube ich kaum, daß es mich arg tangiert, wer neben mir liegt!