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Smithers findet die Liebe

Bild: 20th Television

Seit der ersten Staffel ist er dabei, seit 2016 offiziell geoutet: Nun hat Waylon Smithers von den "Simpsons" endlich einen festen Freund.

Die Liebesgeschichte ist zentraler Bestandteil der kommenden Folge der seit 1989 produzierten Zeichentrickserie. Smithers, der lange heimlich in seinen Chef Mister Burns verknallt war, hat sich mit dem bekannten Modedesigner Michael De Graaf offenbar einen Sugar Daddy geangelt. Erste Bilder zeigen das Paar küssend am Meer und auf der Veranda einer Villa.


Bild: 20th Television

Die Folge "Portrait Of A Lackey On Fire", die am 21. November in den USA gezeigt wird, wurde gemeinsam von Serienautor Rob LaZebnik und seinem Sohn Johnny geschrieben, der ihn vor fünf Jahren zur Coming-out-Folge inspiriert hatte. "Oft sind schwule Romanzen nur ein Nebenstrang der Handlung oder werden in einem Rückblick gezeigt oder als Pointe", erklärte Johnny LaZebnik gegenüber der "New York Post". Zusammen mit seinem Vater wolle er stattdessen einen Einblick geben, "wie schwule Menschen sich daten, wie sie sich treffen, wie es für sie ist".

/ jlazebnik
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Es sei "enorm wichtig, dass solche Geschichten" gezeigt werden, erklärte der kanadische Schauspieler Victor Garber, der Smithers' Partner seine Stimme gibt. Immer wenn er schwule Rollen übernehme, verarbeite er damit die Anfänge seiner Karriere, "als ich noch nicht schwul sein konnte".

Waylon Smithers' Homosexualität war bei den "Simpsons" auch vor dem Coming-out ein offenes Geheimnis. Im Laufe der Zeit wurde er immer deutlicher in schwulen Zusammenhängen gezeigt: So tanzte er mit den Village People oder wurde von Freunden in einem offensichtlich schwulen Viertel von Springfield erkannt. In einer weiteren Folge aus dem Jahr 2011 eröffnete er mit Kneipenbesitzer Moe eine Schwulenbar. Immer wieder wurden auch sexuelle Fantasien von Smithers für seinen Chef Mister Burns gezeigt, den Besitzer des Springfielder Atomkraftwerkes. (cw)


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#1 DanieleAnonym
  • 14.11.2021, 15:26h
  • Smithers ist irgendwie ein richtiges Vorbild.
    Er hatte stark zu kämpfen mit seiner sexuellen Orientierung und den gesellschaftlichen Konventionen. Und trotzdem wollte er schwul leben und sich ausleben. Deswegen auch der Tanz und die schwule Bekanntschaften.
    An sich symbolisiert er diesen inneren struggle, den wir alle haben.
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#2 Na dannAnonym
  • 14.11.2021, 23:53h
  • Tatsächlich symbolisiert Smithers noch viel mehr.
    Schließlich ist er Gerontophil...das Pendant zur Pädophilie. Eine Minderheit in der Minderheit.
    Es ist (mittlerweile) normal auf der Arbeit zu sagen man ist schwul oder in der Familie...aber zu sagen...das man ausschließlich auf Männer über 60 steht...nicht!
    Man wird komisch angeguckt, wenn man als 25 jähriger mit einem mehr als doppelt so alten Mann die Schwulenbar betritt.
    Man mag Smithers belächeln...aber für mich steckt da viel mehr in dieser Rolle....
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