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Lesbenprojekt an der Karl-Marx-Allee wird Wirklichkeit

Neue Nachbarinnen: Im Zentrum von Berlin soll ein achtgeschossiges Wohnhaus auch zu einem kulturellen queeren Treffpunkt für Frauen werden.

Auf dem Grundstück westlich des Rathauses Mitte und des Kino International errichtet die Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte (WBM) den Neubau eines achtgeschossigen Wohngebäudes. Generalmieterin wird Rad und Tat Berlin gGmbH (RuT). Jutta Brambach, Geschäftsführerin von RuT, und Steffen Helbig, Geschäftsführer der WBM, unterzeichneten den Kooperationsvertrag über die künftige Zusammenarbeit.

Neben mehr als 70 Mietwohnungen für das inklusive und generationenübergreifende Wohnprojekt für lesbische Frauen mit angeschlossenem Kulturzentrum von RuT sind im Erdgeschoss ein Kiez-Café, Beratungsräume sowie Räumlichkeiten für Veranstaltungen und Nachbarschaftstreffs vorgesehen.

Das Projekt soll ein lebendiges Zentrum mitten in Berlin werden, in dem Lesben gemeinschaftlich, diskriminierungsfrei und in Würde gut leben und alt werden können, inklusiv, intergenerativ und solidarisch. Die Hälfte der geplanten Mietwohnungen soll zu reduzierten Mieten angeboten werden; es sind zudem fünf rollstuhlgerechte Wohnungen sowie eine Wohngemeinschaft mit acht Plätzen vorgesehen, in der auch Menschen mit Pflegebedarf leben können. Auch das Beratungs- und Kulturzentrum Rad und Tat e.V. wird in das Gebäude einziehen.

"Dieses Leuchtturmprojekt stellt einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung von Infrastruktur für Frauen dar, ein Signal auch für Teilhabe und Gendergerechtigkeit", erklärte RuT-Geschäftsführerin Jutta Brambach. "Als inklusiver und solidarischer Ort will das Zentrum zum lebens- und liebenswerten Kiez beitragen."

WBM-Geschäftsführer Steffen Helbig ergänzte: "Das Wohnprojekt von RuT ist eine sinnvolle und bereichernde Ergänzung dieses Quartiers im II. Bauabschnitt der Karl-Marx-Allee – eine Herausforderung, die wir gerne annehmen!"

Die Initiative RuT hatte jahrelang nach einem Standort und Partner*innen für das geplante Haus gesucht (queer.de berichtete). Dabei gab es auch Streit innerhalb der queeren Szene, weil das Projekt 2018 in einer Ausschreibung einer Initiative der Schwulenberatung unterlegen war (queer.de berichtete). (cw)



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07. Dezember 2021
1 Kommentar

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#1 DQ24Anonym
  • 08.12.2021, 07:43h
  • Herzlichen Glückwunsch! Ein längst überfälliger Schritt!!!!!
    Nur glaube ich, dass es nicht für alle lesbischen Frauen offen sein wird. Transfrauen, die sich als lesbisch definieren, dürften dort, meiner Meinung nach, kaum eine Chance haben.
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